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Ralf Knacke stand Rede und Antwort

Pritzwalk Ralf Knacke stand Rede und Antwort

Bürgermeisterkandidat Ralf Knacke will Pritzwalk aus dem Dornröschenschlaf wecken und bis 2025 als Knotenpunkt etablieren. In sein Wahlprogramm will er Ideen und Anregungen der Bürger einarbeiten. Die Fraktion Freie Wähler/Pro Prignitz hatte ihn zu einem Bürgergespräch eingeladen.

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Ralf Knacke (l.) erläutert den Gästen am Montagabend seine sechs Punkte für Pritzwalk.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Gerade mal drei Bürger hatten am Montagabend den Weg ins Christophorus-Seniorenzentrum gefunden, wo sich Bürgermeisterkandidat Ralf Knacke Fragen stellen wollte. Die Fraktion Freie Wähler/Pro Prignitz der Stadtverordnetenversammlung hatte eingeladen. Sie unterstützen Knackes Kandidatur gemeinsam mit der SPD und den Linken.

Die Freien Wähler äußerten sich sehr kritisch über manche Zustände in der Stadt: „Ich erlebe immer wieder, dass die leitenden Verwaltungsmitarbeiter abwesend sind“, sagte etwa der Fraktionsvorsitzende Klaus Brandt. Er sei mit dem Verhältnis der Verwaltungsspitze zu den Abgeordneten nicht zufrieden. Volker Hoffeins pflichtete dem bei: „Als Abgeordneter oder Bürger bekommt man keine Antwort.“

Das ist einer der Gründe, warum die Fraktion Knackes Kandidatur unterstützt: „Wir wollen einen Neubeginn, jemanden von außen“, so Hoffeins.

Sein Motto: Gutes Ehrenamt brauche eine gute Verwaltung

Der Kandidat kündigte denn auch an, dass er mit den Verwaltungsmitarbeitern auf einer offenen Ebene zusammenarbeiten und auch das Verhältnis zu den Bürgern offener gestalten wolle. „Ich höre zu und denke über Vorschläge nach.“ Gutes Ehrenamt brauche eine gute Verwaltung, so sein Motto. Sein Wahlprogramm will Knacke gemeinsam mit den Bürgern entwickeln: Auf seiner Homepage können sie zu sechs Themen _ Verwaltung, Tourismus, Bildung, Wirtschaft, Kultur und Soziales – Ideen einbringen, die dann wenige Wochen vor der Wahl in ein Programm gegossen werden sollen.

Knacke möchte Pritzwalk bis 2025 zu einem Knotenpunkt machen. Die Stadt solle aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. „Ich möchte, dass Politik wieder Spaß macht“, so der Kandidat.

Von Beate Vogel

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