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Reise durch 50 Jahre Musikgeschichte

Albert Hammond in Wittenberge Reise durch 50 Jahre Musikgeschichte

„Down by the river” von Albert Hammond nahmen viele Wittenberger in den 1970er-Jahren auf Tonband oder Kassettenrekorder auf. Am Sonnabend sahen sie den Sänger nun leibhaftig in Wittenberge. Zu den meisten Songs klatschten sie fleißig mit.

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Zu den meisten Songs wurde mitgeklatscht.

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. Mit dem Stück „Everything i want to do” aus dem Jahr 1974 startete das Konzert mit Albert Hammond und seinen vier Musikern. Auf seiner Songbook-Tournee 2016 reist er derzeit durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein. Am Sonnabend stand er im Kultur- und Festspielhaus Wittenberge auf der Bühne.

Vom ersten Lied an jubelte und pfiff das Publikum begeistert. Einige hoben ihre Mobiltelefone in die Höhe, um Bilder ihres Idols zu machen. Zu den meisten Liedern wurde mitgeklatscht.

„Down by the river” erklang als nächstes – eines der Stücke, die viele in den 1970er Jahren selbst aus dem Radio auf ihre Kassetten- und Tonbandgeräte aufgenommen hatten. Ohne Pause spielte er rund zweieinhalb Stunden lang seine Lieder aus fünf Jahrzehnten Musikgeschichte.

Albert Hammond begeisterte mit seiner Gitarre

Albert Hammond begeisterte mit seiner Gitarre.

Quelle: Jens Wegner

Mit den eben genannten Hits, „It never rains in Southern California” und „The free electric band” wurde Albert Hammond weltberühmt. Über 360 Millionen verkaufte Tonträger kann der Musiker für sich verbuchen. Aber nicht nur seine eigenen Titel ließen ihn bekannt werden. Auch als erfolgreicher Songwriter machte sich der Brite einen guten Namen. Aus seiner Feder stammen Welthits wie „The air that i breath” von den Hollis, „99 Miles from LA” von Art Garfunkel oder „One moment in time” von Whitney Houston. Weiter schrieb er Stücke für Tom Jones, Jo Cocker, Celine Dion, Chris de Burgh oder Ace of Base. Während des Konzerts erzählte er dem Publikum Geschichten von seinem Leben auf der Bühne und dahinter, darunter die Anekdote, wie er auf einem Musikfestival Johnny Cash traf. „Ein großer schwarz gekleideter Man kam auf mich zu und blickte zu mir runter”, erzählte er auf englisch. „Ich kam mir vor wie Paul Simon”, meinte er scherzhaft. Cash fragte ihn, ob er ihm einen Song schreiben würde. Nachdem er zustimmte, lud Cash ihn zum Essen in sein Haus ein. „Er hat Chili con Carne gekocht. Das hat eine Woche lang gebrannt, so scharf war es”, erinnerte sich Hammond. Er ist das erste Mal seit den 1970er Jahren wieder auf Tour. Dabei bewies er in Wittenberge, dass er das Publikum noch immer begeistern kann.

Von Jens Wegner

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