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Reker im Amt, Schneider sein Vize

Putlitz: Neuer Amtsdirektor erhält Ernennungsurkunde Reker im Amt, Schneider sein Vize

Nun ist es vollzogen: Hergen Reker erhielt am Dienstag seine Ernennungsurkunde als neuer Amtsdirektor von Putlitz-Berge. Sein Stellvertreter wird Heinz Schneider sein, während sein Vorgänger Gerd Ehrke mit einem Vorschlag zur Straßensanierung aufwartete.

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Burgfräulein Katja Jenns und Bernd Dannemann gratulieren dem neuen Amtsdirektor Hergen Reker (r.).

Quelle: Bernd Atzenroth

Putlitz. Die Sitzung des Putlitz-Berger Amtsausschusses war kurz und schmerzlos, denn seine Mitglieder hatten eigentlich nur einen Grund für die Versammlung am Dienstagabend im Putlitzer Amtsgebäude: Der frisch gewählte Amtsdirektor Hergen Reker erhielt seine Ernennungsurkunde. Reker, bereits seit 22 Jahren im Amt Putlitz-Berge als Kämmerer aktiv, hatte sich am 3. Dezember nach einem Patt im zweiten Wahlgang per Losentscheid durchgesetzt und tritt nun die Nachfolge von Gerd Ehrke an, der in den Ruhestand gegangen ist.

„Ich wünsche mir eine gute Zusammenarbeit wie in den vielen Jahren als Kämmerer“, sagte Reker.„Die Probleme werden wir gemeinsam angehen und lösen.“ Der Amtsausschussvorsitzende Bernd Dannemann übergab die Ernennungsurkunde mit den besten Wünschen für eine gute Zusammenarbeit. Blumen gab es dann noch vom Putlitzer Burgfräulein Katja Jenns.

Amtsvorgänger meldet sich als Bürger zu Wort

Im Anschluss wählte das Gremium einstimmig Heinz Schneider zu Rekers Stellvertreter. Hergen Reker hatte ihn, wie dies nach der Kommunalverfassung Usus ist, selbst vorgeschlagen. Schneider ist Leiter des Fachbereichs Allgemeine Verwaltung in der Amtsverwaltung. Es war die neunte Sitzung des Amtsausschusses in dieser Wahlperiode. Allerdings tagte das Gremium auch wegen der Neubesetzung des Amtsdirektoren-Postens zuletzt in hoher Frequenz. „Dass wir in so kurzer Zeit vier Sitzungen haben, kommt auch nicht wieder vor“, meinte dazu Dannemann.

Rekers Vorgänger Gerd Ehrke äußerte sich auch auf der Sitzung, erstmals aber als Bürger in der Fragestunde. Er zeigte sich dabei weiterhin als kommunalpolitisch interessiert und machte einen Vorschlag, auf welche Art und Weise die Landesstraße 104 zwischen Lütkendorf und Berge künftig auf Vordermann gebracht werden könnte. Er bezog sich dabei auf eine MAZ-Veröffentlichung über den Umgang der Nachbarkommunen Pritzwalk und Groß Pankow mit der L 146. Die gehört zum sogenannten „grünen Netz“, der untersten Kategorie der brandenburgischen Straßen – eine Sanierung der für die Kommunen wichtigen Verbindung ist daher unwahrscheinlich, solange sich die Straße in Trägerschaft des Landes befindet. Das Land hatte den Kommunen aber angeboten, die Sanierung großteils zu fördern, sofern sie die Trägerschaft übernehmen. Diese Übernahme ist jetzt beschlossene Sache – für eine Sanierung fallen aber auch teilweise Anliegerbeiträge an.

Ehrke könnte sich, „wenn man es geschickt anstellt“, ein ähnliches Verfahren für die L 104 vorstellen, deren Sanierung als Parallelverbindung zur viel befahrenen L 13 auch eher unwahrscheinlich sei. Sinnvoll sei ein solches Verfahren, bei dem Anliegerbeiträge erhoben werden müssten, nur, wenn die drei von der Verbindung durchquerten amtsangehörigen Gemeinden das wollten. Diskutiert wurde der Vorschlag jedoch nicht. Thomas Breitlauch, Bürgermeister in Gülitz-Reetz, erinnerte aber daran, dass man in Reetz immer noch auf die Sanierung der L 10-Ortsdurchfahrt wartet.

Von Bernd Atzenroth

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