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Prignitz Rekorderlös bei Herbstbasar der Jahnschule
Lokales Prignitz Rekorderlös bei Herbstbasar der Jahnschule
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18:21 12.09.2018
Verkauften Gemüse, Obst und Marmelade zugunsten der Jahngrundschule (v.l.n.r.): Meike Vogelsang, Manja Hampe, Lydia Nötzel und Leokadia Michael. Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Diesen Tag hatten sich offenbar viele Pritzwalker im Kalender rot angestrichen. Denn beim Wochenmarkt auf dem Marktplatz stand diesmal auch wieder der alljährliche Herbstbasar der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule an, und der Stand war von 8 Uhr an bis zum Mittag immer wieder dicht belagert von Menschen, die sich aus dem ngebot an Obst, Gemüse und Marmelade bedienten.

Offenbar ist es vielen Pritzwalkern ein Anliegen, auf diese Weise die Schule und ihren Förderverein zu unterstützen. Denn der Erlös kommt der Schule und ihren Aktivitäten zugute. Eine Zwischensumme von 763 Euro ist dabei allein am Mittwoch auf dem Markt zusammengekommen. „Da freuen wir uns ganz doll“, kommentierte dies Simone Wolff, die Vorsitzende des Fördervereins. Am Donnerstag nun besteht schulintern für Eltern und Schüler die Möglichkeit, Gemüse und Marmelade käuflich zu erwerben und so die Summe noch einmal aufzustocken. Schon jetzt ist sie rekordverdächtig.

Am Stand des Fördervereins war den ganzen Vormittag über immer etwas los. Quelle: Bernd Atzenroth

Der Herbstbasar ist schon eine Tradition an der Schule, es gibt ihn seit vielen Jahren. Veranstalter ist der Förderverein der Grundschule, der so das Schulleben unterstützen will. Zwar ist noch nicht abschließend entschieden, was damit passiert, doch nannte Simone Wolff bereits einige Punkte. So sollen die Musical-Fahrten der fünften und sechsten Klassen damit anteilig finanziert werden. Auch soll das Geld für eine Attraktion zum Weihnachtsmarkt der Schule verwendet werden.

Dass die Summe in diesem Jahr die des Vorjahres überstieg, hatte natürlich auch einen guten Grund: Im vergangenen Jahr standen die Frauen vom Förderverein mit ihrem Angebot sturmumtost im Regen. Das war diesmal zum Glück etwas anders, und so konnten sich Lydia Nötzel, Meike Vogelsang, Manja Hampe und die frühere Lehrerin Leokadia Michael über einen großen Andrang an dem schön dekorierten Stand freuen. Das Angebot war aber auch gut: Es gab diesmal viel Obst – unterschiedliche Apfel- und Birnensorten oder auch Pflaumen. Man konnte unter ihen auswählen, je nach dem, wie man sie verwenden wollte – etwa zum Backen oder einfach zum Essen. Große Zucchini und viele Hokkaido-wie Zierkürbisse ergänzten das Angebot. Darüber hinaus hatten alle ganz verschiedene Sorten von selbst gemachter Marmelade in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen beigesteuert, die die Käufer nun probieren können.

Von Bernd Atzenroth

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