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Rekordjahr 2016 für „Land und Scheune“

Rohlsdorf Rekordjahr 2016 für „Land und Scheune“

Das umsatzstärkste Jahr in der Geschichte von „Land uns Scheune“ wird wohl das Jahr 2016 werden, sagt Till Mieke, der mit seiner Frau Katharina Raßbach den Schulbauernhof in Rohlsdorf betreibt. Regelmäßig kommen Schulklassen für Unterrichtsprojekte. Hochzeiten haben sich in jüngster Zeit zu einem Renner entwickelt.

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Till Mieke, Katharina Raßbach und Mitarbeiter Edgar Köbernick (v.r.) kurz nachdem sie den Hof übernommen hatten.

Quelle: Christamaria Ruch

Rohlsdorf. Das Jahr 2016 scheint für das Unternehmen „Land und Scheune“ in Rohlsdorf (Amt Meyenburg) ein Rekordjahr zu werden: „Es war das umsatzstärkste Jahr in der Geschichte der Landscheune“, so Till Mieke, der den Hof mit seiner Ehefrau Katharina Raßbach seit 2014 betreibt. Gerüchte von einer Insolvenz kann er deshalb überhaupt nicht nachvollziehen: „Das ist eine Falschmeldung.“

Ausgelegt ist die Anlage als Schulbauernhof mit Gästehaus, Streicheltieren und großer, für verschiedene Angebote nutzbarer Scheune für Gruppenreisen, als Familienunterkunft oder Abenteuerwochenende. In der jüngsten Zeit haben sich Hochzeiten auf dem Lande zu einem Renner entwickelt – vor allem, seit die alte Feldsteinkirche im Dorf saniert wurde. Dafür kommen ganze Familien aus den Großstädten in die Prignitz. „Für 2017/2018 sind jetzt schon 20 Hochzeiten fest gebucht und die Schulklassen kommen nach wie vor“, berichtet Till Mieke. Vermehrt kommen in den letzten Jahren laut Mieke kleine Gäste aus Neuruppin, Wittstock und Meyenburg in die Einrichtung. „Die Evangelische Schule Neuruppin war zum Beispiel mit ihrem Physik-Projekt „Windkraft und Strom“ in der Saison 2015/2016 elf Mal bei uns zu Gast.“

Gemüseanbau soll wieder belebt werden

Aktuell ist das Team von „Land und Scheune“ mit der Umsetzung des Projektes „viersaisonaler Gemüseanbau“ als ein drittes Standbein befasst. „Dafür waren alle Mitarbeiter gerade auf Dienstreise in der Cityfarm Wien zu einer Fortbildung“, so der Betreiber. Die Besatzung der einstigen „Grünen Landscheune“ will ihre Gäste wieder mit eigenem Gemüse versorgen und auch in der Region nach Kooperationen suchen.“ Für das Projekt soll – mit zweijähriger Förderung – zum 1. Dezember sogar eine neue Mitarbeiterin eingestellt werden, die früher auch schon im Biogarten von Hoffbauers Landscheune tätig war. Die Hoffbauer-Stiftung unterstützt laut Till Mieke die pädagogische Arbeit des Schulbauernhofes mit jährlich 30 000 Euro. „Dadurch ist es möglich, das kostenlose Bauernhofprogramm kontinuierlich für Schulklassen anzubieten“, sagt Till Mieke.

Erfreulich seien für die „Land-und-Scheune“-Betreiber auch die vielschichtigen Kooperationen mit regionalen Partnern wie der Schönhagener Mühle, dem Eisenbahn-Romantikhotel in Meyenburg, dem Siebengiebelhof in Drenkow, den Agrargenossenschaften Halenbeck und Freyenstein, dem Revierförster Olaf Bergmann und anderen.

Von Beate Vogel

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