Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Rennwagen-Simulator und etwas Karneval
Lokales Prignitz Rennwagen-Simulator und etwas Karneval
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 05.07.2017
Lina-Sophie Brockmann testete den Formel-1-Simulator. Quelle: Diethelm Meyer
Silmersdorf

Wer schon immer mal nachempfinden wollte, wie sich ein Rennfahrer im Formel-1-Auto fühlt, der war beim Dorffest in Silmersdorf (Amt Putlitz-Berge) richtig. Dort konnten am Wochenende Rennsportbegeisterte in einem Simulator Platz nehmen und mit bis zu Tempo 270 über eine auf dem Bildschirm förmlich vorbeifliegende Rennpiste flitzen.

Am Freitag und am Sonnabend wurde in Silmersdorf gefeiert. Bunte Wimpel und Ballons wiesen auf das Fest hin, das auf dem Sportplatz gefeiert wurde. Live-Musik gab es dort am Freitagabend mit dem Gitarristen Jockel Seefeldt und dem Saxofonisten Peter Jekal. Zuvor hatte Peter Brockmann, der Vorsitzende des Feuerwehr- und Kulturvereins, die Besucher begrüßt und ihnen ein schönes Fest gewünscht.

Zauberer Jan Jokim. Quelle: Diethelm Meyer

Bestens besucht war das Zelt am Samstagnachmittag zur Kaffeetafel mit leckeren Erdbeer- und Sahnetorten – zubereitet von Silmersdorfer Frauen. Für magische Momente sorgte der Zauberer Jan Jokim. Kinder und Erwachsene staunten gleichermaßen, was er aus seinem Hut und den Ärmeln zog.

Draußen auf dem Sportplatz warteten indes weitere Attraktionen auf die Festbesucher: Bogenschießen auf zehn Meter entfernte Zielscheiben an Strohballen, Luftgewehrschießen und Test der Höhentauglichkeit auf einer Hebebühne der Firma Dummer aus Pritz­walk. Am Abend erklang im ­Festzelt Musik von „Luxusrausch“ und „DJ Holly“ und die Karnevalsgesellschaft Berge (KGB) zeigte Ausschnitte aus ihrem Programm.

Von Diethelm Meyer

Eberhard Trodler lebte einst in Wutike und stellte in diesem Jahr beim Dorffest seine Werke aus. Außerdem porträtierte der Stahnsdorfer bei dem Fest die Bewohner. Gefeiert wurde die Einweihung der Dorfscheune.

05.07.2017

Über fehlende helfende Hände brauchen sich Ulrike Laubenthal und Nils Detloff aus Zempow nicht beklagen – über Onlineplattformen wie Wwoof oder Workaway kommen regelmäßig Besucher aus aller Welt auf ihren Hof. Dort arbeiten und leben sie dann für einige Wochen mit dem Paar zusammen. Ein Konzept, das sich bewährt, denn Wwoofen wird bei märkischen Höfen immer beliebter.

30.06.2017

Der Flächennutzungsplan wird geändert, ein Bebauungsplan aufgestellt. Die Gemeinde­vertreter von Groß Pankow wollen die Errichtung einer Bauschuttdeponie in Luggendorf begleiten. Gegen dieses Vorhaben hatte vor der Sitzung die Bürgerinitiative Schutz statt Schutt“ demonstriert. Ihre Mitglieder befürchten sinkende Lebensqualität.

03.07.2017