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Respekt für Feuerwehrleute

Meyenburg Respekt für Feuerwehrleute

Sie sind Tag und Nacht in Bereitschaft und im Ernstfall im Einsatz. Feuerwehrleute opfern eine Menge, um in der Not anderen zu helfen. Das Amt Meyenburg ehrt aus diesem Grund regelmäßig die ehrenamtlichen Brandschützer und fordert Respekt für deren aufopferungsvolle Arbeit ein.

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Geehrte Feuerwehrleute zusammen mit Ina Muhs (2. v. l.), Gerald Jach (l.) und Meyenburgs Ordnungsamtsleiterin Anne-Katrin Weber.

Quelle: Wegert

Meyenburg. „Ohne Feuerwehr geht es nicht.“ Mit klaren Worten leitete die SPD-Landtagsabgeordnete, Ina Muhs, die Ehrungsveranstaltung der Feuerwehr des Amtes Meyenburg am Sonnabend ein. Zum dritten Mal in sechs Jahren fand die Würdigung der ehrenamtlichen Alltagshelden im Schloss Meyenburg statt. Mitgliedschaften von 40 Jahren und mehr wurden mit Orden, Urkunde und Präsent gewürdigt. 13 Medaillen überreichte Meyenburgs Amtsbrandmeister Gerald Jach.

Vor allem der Begriff „Ehrenamt“ fiel im Laufe der Veranstaltung immer wieder. „Die freiwilligen Helfer unseres Amtes verdienen Respekt.“, sagte der Amtswehrführer des Amtes Putlitz-Berge und langjährige Amtspartner Gerald Jachs, Christian Reisinger in seiner Begrüßungsrede. „Unsere Feuerwehr muss sieben Tage die Woche 24 Stunden lang in Bereitschaft sein.“ Im Einsatz werde dann nicht zwischen Ehrenamt und Beruf unterschieden. „Wir müssen eben Profis sein.“, so Reisinger.

330 aktive Feuerwehrleute und 70 Jugendliche

Auch die Landtagsabgeordnete Ina Muhs dankte den freiwilligen Helfern. Die Feuerwehr sei ein fester Bestandteil der Dörfer und vor allem von kameradschaftlicher Hilfsbereitschaft geprägt. Es gelte der Grundsatz: „Meine Kameraden, die helfen mit. Egal in welcher Hinsicht.“

330 Brandschützer und 70 Jugendmitglieder sind in den freiwilligen Feuerwehren des Amtes Meyenburg aktiv. Das sei im Großen und Ganzen eine zufriedenstellende Zahl, schätzte Gerald Jach ein. „Natürlich sind wir dabei weiterhin für jeden Neuzugang dankbar.“

Altersgrenze soll überdacht werden

Neben der Auszeichnung der ehrenamtlichen Lebensretter ist die Veranstaltung auch genutzt worden, um Ziele für die nächsten Jahre zu stecken.

Flexibilität bei den Altersgrenzen für Feuerwehrmitglieder, dass ist eines der wichtigsten Themen von Ina Muhs. „In Zukunft sollen auch ältere Personen die Chance haben, weiterhin helfen zu können, sofern sie denn möchten.“ Die Altersobergrenze für aktive Feuerwehrleute liegt in Brandenburg derzeit bei 65 Jahren. Ist diese Marke erreicht, müssen die Brandschützer in den ehrenamtlichen Ruhestand gehen. Das ist Gesetz.

Ob sich daran bis zur nächsten Auszeichnungsveranstaltung in zwei Jahren etwas geändert haben wird, ist unklar. Allerdings werden dann zum ersten Mal auch die weiblichen Mitglieder berücksichtigt. Bisher waren die Auszeichnungen nur für Männer vorgesehen. „Schon seit Beginn meiner Mitgliedschaft in der Feuerwehr kämpft man um die Gleichberechtigung der Frau“, so Jach. „Sie sind dort einfach nicht mehr wegzudenken. Und das ist auch gut so.“

Von Celine Wegert

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