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Rewe-Markt soll im Januar eröffnen

Pritzwalk Rewe-Markt soll im Januar eröffnen

Mit einem großen Lob für ihre Verlässlichkeit beim Bau des Pritzwalker Rewe-Marktes dankte Bauherr Hans Harms den Handwerkern. Auf sie sei stets Verlass, hieß es beim Richtfest am Mittwoch. Dennoch gab es leichte Verzögerungen. Der Markt wird wohl nicht wie ursprünglich geplant, vor Weihnachten eröffnen können sondern erst im Januar, hieß es.

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Bauherr Hans Harms (r.) mit Evelyn Krafack überreichte Reinhard Zeiler (l). und Torsten Köhring die Urkunden der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

Quelle: Foto: Andreas König

Pritzwalk. Ganz so viel Fantasie wie noch vor einigen Wochen braucht man nicht mehr, um sich einen modernen Supermarkt an der Pritz­walker Bergstraße vorzustellen. Das Gebäude hat inzwischen mehr als nur Konturen angenommen. Die Frontseite mit dem bereits deutlich zu erkennenden transparent gehalten Eingang und dem gläsernen Lichtband unter dem Dach ist bereits gut zu erkennen und auch das Dach ist mittlerweile drauf.

Anlass genug für Bauherren, Projektentwickler und Architekten sowie die beteiligten Firmen, Richtfest zu feiern. „Ich möchte vor allem den Bauleuten danken, auf euch war und ist Verlass“, sagte Bauherr Hans Harms. Der Investor aus dem niedersächsischen Zeven meinte mit seinem Lob alle am Bau beteiligten Handwerker, vor allem aber die Mitarbeiter der Firma Hoch und Tiefbau Wittstock. „Jeder Bau ist anders“, sagt Hans Harms, „aber bei diesem Vorhaben in Pritzwalk galt es einige Widrigkeiten zu meistern.

Auszeichnung für nachhaltiges Bauen

Das habe bei der archäologischen Begleitung angefangen und bei den extremen Wetterlagen in den zurückliegenden Wochen nicht aufgehört. Nun aber liege man gut im Zeitplan. Nach dem üblichen Richtspruch, den Zimmermann Markus Rohn vortrug, konnten die Gäste schon einmal in Vorfreude auf den Imb+iss schwelgen, doch hatte sich Hans Harms noch einer angenehmen Pflicht zu entledigen. „Wir waren in der vergangenen Woche bei der Expo Real in München und haben für unseren Supermarkt eine Goldmedaille der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhalten“, sagte Hans Harms. Zwar gab es die Auszeichnung zunächst für das baugleiche Projekt eines Rewe-Marktes in Wittstock, doch sei er sicher, dass auch der Neubau in Pritz­walk mit einer solchen Auszeichnung bedacht werde.

Zwar sei man im Rahmen des Möglichen gut vorangekommen, doch eine Eröffnung des Rewe-Marktes noch vor Weihnachten schlossen sowohl Hans Harms als auch Bauleiter Dirk Aßmann aus. „Wir werden es sicherlich schaffen, das Gebäude vor Weihnachten zu übergeben, wenn nicht noch irgendetwas Außergewöhnliches dazwischen kommt“, sagte Dirk Aßmann. „Aber bis der Markt eingerichtet ist, vergeht ja auch noch einmal etwas Zeit. Während auf der Bautafel nunmehr vom 1. Quartal 2018 die Rede ist, hieß es beim Richtfest etwas konkreter, dass die Eröffnung für Januar nächsten Jahres geplant sei.

Verkaufsfläche auf rund 1700 Quadratmetern

Mit dem Projekt in Pritzwalk setzt der in Köln ansässige Handelskonzern sein Konzept der energiesparenden „Green Buildings“ fort. Damit lassen sich laut Rewe rund 40 Prozent des Energiebedarfs eines Standardbaus einsparen. „Dafür sorgen moderne Heizungs-, Lüftungs- und Beleuchtungstechnik, energieeffiziente Kälteanlagen, sowie die Tageslichtarchitektur. Heizungs-, Lüftungs-, Beleuchtungs-, Klima- und Kälteanlage belasten die Umwelt nicht mit CO2-Emissionen, der Markt wird CO2-neutral betrieben“, teilte Stephanie Behrens von der Rewe-Unternehmenskommunikation für die Region Nord-Ost mit.

Der Rewe-Markt verfügt über eine Verkaufsfläche von rund 1700 Quadtatmetern. Er soll neben dem typischen Sortiment des Supermarktbetreibers auch einen Bäcker inklusive einer Sitzecke beherbergen. In der Nachbarschaft wird sich ein Hörgeräteakustiker ansiedeln.

Die Stadtverordneten hatten dem Vorhaben mehrheitlich zugestimmt, weil der Markt in der Nähe zur Innenstadt liegt. Ob er zur Belebung derselben beitragen kann, ist umstritten. Die Zufahrt wird etwas versetzt vom eigentlichen Markt erfolgen. Sie befindet sich zwischen dem Nachbarhaus und einem Fachwerkgebäude. Besonderes Verkehrseinrichtungen wie eine Abbiegespur von der Bergstraße sind zunächst nicht vorge­sehen.

Von Andreas König

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