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Riesen-Halle für „völlig neues Produkt“

Feuerlöschhersteller MV Pipe Technologies feierte Richtfest in Wittenberge Riesen-Halle für „völlig neues Produkt“

Die schiere Größe wirkt beeindruckend: Auf 223 Meter Länge und 109 Metern Breite ist im Wittenberger Gewerbegebiet Nord eine Fertigungshalle entstanden. Investor MV Pipe Technologies lud für Mittwoch zum Richtfest, wobei das Dach längst montiert ist.

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Die Außenhülle der neuen Halle ist bereits fertig. Der Fußboden soll allerdings erst gegossen werden.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Die schiere Größe wirkt beeindruckend: Auf 223 Meter Länge und 109 Metern Breite ist im Wittenberger Gewerbegebiet Nord eine Fertigungshalle entstanden. Investor MV Pipe Technologies lud für Mittwoch zum Richtfest, wobei das Dach längst montiert ist. In weniger als einem halben Jahr Bauzeit hat die hundertprozentige Tochter des Feuerlöschspezialisten Minimax-Viking aus Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein die äußere Hülle für die neue Fertigungsstätte hochziehen lassen. Der künftige Werkleiter Jan Ehlers lobte die Baufirma Goldbeck, die über große Erfahrung im Bau solcher Industriehallen verfügt. „Auch die Stadtverwaltung Wittenberge und alle Mitarbeiter, die mit diesem Projekt befasst sind, haben tolle Arbeit geleistet“, sagte Ehlers. Er berichtete von einer Minimax-Viking-Führungskräftetagung in Berlin, bei der er das ambitionierte Wittenberger Vorhaben vorstellen durfte.

Jan Ehlers sprach gar davon, dass in dem Wittenberger Unternehmen „Geschichte geschrieben“ werde. „Hier entsteht ein Werk für ein völlig neues Produkt, dass es so bisher noch nicht gibt“, sagt er. Dabei handele es sich um polymerbeschichtete Stahlrohre für industrielle Brandschutzanlagen, die völlig korrosionsbeständig seien.

Projektleiter Frank-Ulrich Leitloff verwies auf die große Zahl von Arbeitsplätzen, die in der Region entstehen. 60 Mitarbeiter sollen laut Minimax-Viking in der ersten Ausbaustufe des Wittenberger Werks geschaffen werden.

Laut Werkleiter Ehlers seien schon einige Initiativbewerbungen eingegangen. „Es ist gut zu wissen, dass es ein derart großes Interesse an der Firma gibt, aber mit der konkreten Personalplanung werden wir wohl erst in der zweiten Jahreshälfte 2016 beginnen“.

Die Investition wird auf 40 Millionen Euro beziffert. Sie sei laut Jan Ehlers „die größte der Firmengeschichte“. Das Land Brandenburg fördert die Ansiedlung mit 10,8 Millionen Euro.

Im Gegensatz zum konventionellen Hausbau soll die Grundplatte erst noch gegossen werden. Der sandige Boden, der von den hohen Wänden umschlossen wird, verleiht dem Bau einen seltsamen Eindruck. Im Obergeschoss bereits zu erkennen ist der künftige Büro- und Sozialtrakt. Weil die Wand in diesem oberern Teil noch nicht geschlossen ist, wirkt das Ganze auf den ersten Blick wie ein Parkdeck oder eine architektonische Extravaganz ähnlich der britischen Botschaft in Berlin. Doch die Provisorien dürften bald der Vergangenheit angehören, wenn das Bautempo gehalten wird.

Von Andreas König

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