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Prignitz Robbie Doyle beim traditionellen Osterkonzert
Lokales Prignitz Robbie Doyle beim traditionellen Osterkonzert
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00:17 31.03.2016
Der irische Sänger und Musiker Robbie Doyle und seine Band brachten traditionelle irische Songs auf unterhaltsame Art zu Gehör. Quelle: Jens Wegner
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Wittenberge

Irish Folk mit Robbie Doyle & Friends gab es im Foyer des Kultur- und Festspielhauses Wittenberge zum traditionellen Konzert am Ostersonnabend. Das erste Mal sei er im Wittenberger Kulturhaus, stellte Robbie Doyle fest. Er hieß die Gäste im ausverkauften Saal willkommen und stellte seine beiden musikalischen Mitstreiter vor. „It’s good to see you” war das erste Lied, das er traditionell immer am Anfang seiner Konzerte spielt.

„Sind Sie alle gut gefuttert?”, fragt er das Publikum in gebrochenem Deutsch. Zu den Songs, die die Band spielte, erzählte jeweils ein Musiker die Geschichten, die dahinter stecken. „Der Dudelsack ist der Botschafter der Stille. Doch wirklich! Denn hinterher empfinden Sie die Stille anders”, erklärte ein Musiker den amüsierten Gästen. Gespielt wurden bekannte und weniger bekannte Stücke sowie ein paar irische Tänze – Jigs im Sechs-achtel-Takt. Zum Tanzen ließen sich spontan zwei junge Frauen hinreißen. „Bei dieser Musik muss man einfach aufstehen und sich bewegen. Da kann man nicht still sitzenbleiben und nur zuhören”, meinten sie begeistert.

Für manche eine kleine Tradition

„Zum Konzert am Ostersonnabend sind wir öfter hier. Das ist inzwischen schon zu einer kleinen Tradition geworden”, sagte Reinhard Habekuß aus Lindenberg, der mit seiner Frau Marion gekommen war. Sie studieren den Spielplan des Wittenberger Kulturhauses und wenn ihnen etwas zusagt, so wie diese Musik, dann kommen sie.

Bandmitglied aus Breese holte sich Anregung

Rainer Schneewolf aus der Gemeinde Plattenburg kam zu dem Konzert, weil er selbst in einer Band spielt, die sich der irischen Volksmusik verschrieben hat. „Great Breeze” nennen die Musiker sich, weil sie in Breese proben. „Wir sind hier, um uns Anregungen zu holen. Die bekannten Lieder hört man in sehr vielen Variationen, allein schon durch die unterschiedlichsten Instrumente, die verwendet werden. Das macht die Sache sehr spannend”, erklärte er.

Nach dem Konzert waren sich seine Frau Anja und er einig: „Hier waren drei Individualisten am Werk, jeder für sich und auch in seinem Beitrag zur Gruppe professionell und überzeugend.“ Sie spielten – wobei jeder profiliert Individualist blieb – gekonnt, gut aufeinander abgestimmt, abwechslungs- und einfallsreich zusammen. Aber es dominierte nicht das Gruppengefühl. Was man sonst nicht oder selten höre, seien zwei Lieder, die rein a capella gesungen wurden. Das eine nur rhythmisch begleitet von der irischen Rahmentrommel Bodhrán, das andere ganz ohne instrumentelle Begleitung. Das funktioniere aber dank der sehr prägnanten Stimme des irischen Bandleaders Robbie Doyle sehr gut.

Von Jens Wegner

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