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Rock im Moor mit Überraschung zum Auftakt

Boberow Rock im Moor mit Überraschung zum Auftakt

Was einst als Geburtstagsparty begann, ist mittlerweile eines der angesagtesten Festivals im Nordwesten Brandenburgs: Am Freitagabend beginnt am Rand des Rambower Moors bei Boberow das 16. Rock im Moor.

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Stimmungsvolles Licht, laute Musik und begeisterte Fans: So war es bei Rock im Moor 2015.

Quelle: Jens Wegner

Boberow. Das Rambower Moor ist eigentlich eher still und beschaulich. Einmal im Jahr wird es hier aber für drei Tage laut: Dann ist auf dem Gelände an der Moorscheune in Boberow (Gemeinde Karstädt) wieder „Rock im Moor“ angesagt, immer am ersten Augustwochenende und in diesem Jahr bereits zum 16. Mal. Am Freitag, 5. August, werden fünf Bands auf der Bühne stehen und am Samstag, 6. August, noch einmal sechs Bands, und der Stil ist wie gehabt: Punk, Alternative und Verwandtes.

Die Vorbereitungen laufen natürlich auf Hochtouren. Ein wenig erschwert wurden sie durch den Dauerregen vom Mittwoch. Aber die Organisatoren um Christian Ebert sind zuversichtlich, dass alles wie immer rechtzeitig steht, und vor allem, dass die für das Wochenende günstigere Wetterprognose auch eintrifft. „Lieber jetzt Regen als am Wochenende“, meint er.

Die Fans werden auf jeden Fall da sein. Sie lieben die entspannte und einmalige Atmosphäre im Moor, viele schlagen hier für ein ganzes Wochenende ihr Zelt auf. Und sie können sich am Freitag gleich zu Beginn um 19 Uhr auf eine Überraschung einstellen. Denn bevor die erste Band auf die Bühne geht, haben sich die Veranstalter wieder etwas ausgedacht, um sofort die Stimmung anzuheizen. Und diese Überraschung wird die Fans direkt vom Campingplatz an die Bühne ziehen. Im vergangenen Jahr hatte man so etwas zum ersten Mal ausprobiert. Damals sorgte zum 15. Rock im Moor eine Blaskapelle für einen fulminanten Auftakt und bereitete der ersten Band die Bühne. Denn die hat es in der Regel nicht leicht, wie Christian Ebert aus eigener Erfahrung weiß. Denn ursprünglich war es die Prignitzer Band „Fake“, die immer am Freitagabend zum Auftakt der Veranstaltung spielte, und bei der saß Christian Ebert am Schlagzeug. „Wir konnten aber ganz gut damit umgehen“, sagt er, „denn wir hatten ja schon einige Erfahrung.“ Und die Band war so etwas wie die Gründungsgruppe des Festivals, das 2001 aus einer Geburtstagsparty heraus entstand. Für andere Bands ist das aber ungleich schwerer, und darum soll das Publikum schon vorher angeheizt werden – womit, wollte Christian Ebert aber noch nicht verraten.

Rock im Moor in Kürze

Stil: Punk Rock, Thrash Metal, Deutsch Pop und Artverwandtes.

Bands: Am Freitag, 5. August, spielen Luo, Zen Bison, Idle Class, Rogers und DCCM. Los geht es um 19 Uhr. Am Samstag stehen Tritett, I come from the sun, Berlin Blackouts, Flüsterlaut, Larrikins und Depulsor auf der Bühne.

Einlass: ist am Freitag, 5. August, ab 18 Uhr

Eintritt: im Vorverkauf 12 Euro und an der Abendkasse 15 Euro für beide Tage. Wer nur samstags kommen will, zahlt 10 Euro. Campen kostet 5 Euro.

Weitere Infos: Auf Facebook unter „Rock im Moor“ oder auf www.moorscheune.de

Um 19.30 Uhr soll dann die erste Band auf der Bühne losrocken. Christian Ebert ist auch überzeugt davon, dass es ein schönes Rock im Moor werden wird. „Wir haben ein sehr gutes Line up“, freut er sich. Sprich: Es ist ihm und seinen Mitstreitern wieder gelungen, viele gute Bands an Land zu ziehen. Ansonsten setzt man auf Altbewährtes und auf gute Aktionen wie das im vergangenen Jahr zum ersten Mal ausprobierte Basteln und Drucken lassen von T-Shirts. Und die Menschen aus den umliegenden Dörfern kommen auch wieder vorbei, zumal Nausdorfer, Mellener, Rambower, Gosedahler und Boberower freien Eintritt haben.

„Fake“ übrigens haben sich im vergangenen Jahr in allen Ehren von der Bühne verabschiedet, und die Musiker können damit auch gut leben. Schließlich wird die Staffette weitergereicht: Fans der ersten Stunde kommen mittlerweile mit ihren Kindern, und die fahren immer noch auf die gleiche Musik ab. „An grauen Haaren stört sich hier keiner“, sagt Christian Ebert.

Von Bernd Atzenroth

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