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Rockmusik umgeben vom Moorgebiet

Boberow Rockmusik umgeben vom Moorgebiet

An die 800 Besucher rockten am vergangenen Wochenende beim traditionellen „Rock im Moor“-Festival an der Moorscheune in Boberow. Elf Bands versprachen an zwei Tagen gute und ausgelassene Stimmung. In diesem Jahr konnten sich die Besucher an dem Dreh eines Imagefilms beteiligen.

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„Engst“ war eine von elf Bands, die beim Publikum für ausgelassene Stimmung sorgten.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Boberow. Was einst als eine Geburtstagsparty begann, entwickelte sich zu eines der legendärsten Rockfestivals in der Region. Viele hundert Besucher kommen jährlich zum „Rock im Moor“ an die Moorscheune nach Boberow. So erwachte am vergangenen Wochenende das Rambower Moor bereits zum 17. Mal traditionell zum Leben. Am Freitag und Samstag rockten an die 800 Rockmusik-Fans zu elf Bands vor der großen Bühne.

Gleich zu Beginn sollte es für die Besucher zur Eröffnung eine Überraschung geben. So wie jedes Jahr haben sich die Veranstalter etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Trommelgruppen, lustige Tanzmädels und Blasmusik waren Aktionen der vergangenen Jahre, um bei der ersten Band möglichst viele Zuschauer vor die Bühne zu locken. In diesem Jahr wurden bei guter Musik die „Rocker“ vom Campingplatz durch das Dorf an die Bühne getrieben. „Wir wollten die Leute animieren mit uns mitzukommen, um so das Festival standesgemäß zu eröffnen“, erzählt Veranstalter Christian Ebert. Und das wurde geschafft: Anstatt die Kühe durch das Dorf zu treiben, schlossen sich unzählige dem „Rocker-Treiben“ an und das Festival konnte beginnen.

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Ausgelassene Stimmung und feinste Rockmusik bot das „Rock im Moor“-Festival am Wochenende den zahlreichen Besuchern. Hier eine Bildergalerie mit vielen weiteren Impressionen zu der traditionellen alljährlichen Veranstaltung.

Zur Bildergalerie

„Das ’Rock im Moor’ hat sich mittlerweile zu einer festen Institution entwickelt. Wir haben klein angefangen und sind immer größer geworden“, sagt Christian Ebert. Zum ersten Mal fand die Veranstaltung im Jahr 2001 mit geschätzten 100 Gästen statt. Zeitgleich wurden Geburtstage von Bandmitgliedern der Gründerband „Fake“ gefeiert. Jahr für Jahr wurden die Bands abwechslungsreicher und die Besucherzahlen stiegen. In diesem Jahr spielten elf Bands auf dem Festival. „Eines unserer Highlights ist die ’Alex Mofa Gang’. Es ist schon was Besonderes, die überregionale Band, die sonst nur bei größeren Veranstaltungen spielt, in einem kleinen Rahmen zu erleben“, weiß Christian Ebert. „Doch bei uns wird keine Band hervorgehoben, alle sind gleich. So wird auf den Flyern auch keine Band größer abgedruckt als die anderen.“ Weitere Bands waren Dias, Engst, Soab, Sippel, Desasterkids, 3 Meter Feldweg, Frankafotoschön, Ripe & Ruin, B6BBO und Mein Kopf ist ein brutaler Ort. Für eine regionale Band war der Auftritt in Boberow ein ganz besonderer: „Sippel“ gaben ihr vorerst letztes Konzert. Die Musiker gehen nun zunächst für ein Jahr getrennte Wege. Schulisch und beruflich sei die Band nicht mehr vereinbar, verrieten die Musiker bei ihrem Auftritt. Doch das ließ sie nicht davon abbringen, noch einmal richtig gute Stimmung im Publikum zu schaffen.

„Es ist hier wie ein großer Klassentreff“

Viele der Besucher kommen nicht nur wegen der vielen verschiedenen Bands zum Festival, sondern auch wegen der einzigartigen Stimmung. „Die Atmosphäre ist schon sehr besonders“, sagt Elisa Schlosser, die schon seit einigen Jahren jährlich zum Festival kommt. „Man findet neue Freunde und trifft alte wieder. Es ist hier wie ein großer Klassentreff“, so Lukas Arnoldt, der auch nicht zum ersten Mal mit dabei war.

Viele der Gäste konnten sich in diesem Jahr an einem großen Imagefilm beteiligen, der innerhalb der beiden Festivaltage gedreht wurde. „Wir wollen ein Zeichen gegen den Plastikmüll und für deren Reduzierung setzen, wovon der Film handeln wird“, verriet Veranstalter Christian Ebert. Schon zuvor fanden Castings statt, um Hauptdarsteller zu finden. Nun konnte der Film mit Spiel und Spaß vor Ort abgedreht werden und wird demnächst fertiggestellt. Zu sehen sein wird dieser auf den Onlineplattformen der Veranstaltung.

Weitere Impressionen online unter www.maz-online.de.

Von Marcus J. Pfeiffer

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