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Prignitz Rotarier spenden Lesebücher für Grundschulen
Lokales Prignitz Rotarier spenden Lesebücher für Grundschulen
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00:18 05.05.2017
Freuen sich aufs Lesen: Schüler der Jahngrundschule. Quelle: Beate Vogel
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Pritzwalk

„Was ist schöner, Fernsehen oder Lesen?“ Das wollte Klaus Osterholt am Dienstag von den Kindern in der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule wissen. „Lesen!“, riefen an die 100 Kinder aus den 2. bis 4. Klassen ihm entgegen. Gefinex-Werkleiter Osterholt hatte als Vertreter des Rotary-Clubs Wittstock mit Frank Szczesny von der Firma Jolmes und Partner sowie André Wormstädt, Vorstand der Sparkasse Prignitz, eine Bücherspende übergeben.

„Wer regelmäßig liest, der hat es in der Schule und im Leben leichter“, sagte Klaus Osterholt. Der Rotary-Club Wittstock spendet bereits zum 8. Mal Lesebücher, unterstützt von der Sparkasse Prignitz. In diesem Jahr wurden 24 Klassensätze mit je 25 Büchern – also 600 Exemplare – angeschafft. Freuen können sich darüber neben der Jahn-Grundschule auch die Pritzwalker Herbert-Quandt-Schule sowie die Grundschulen Meyenburg und Putlitz. Die Spende in der Jahn-Grundschule war diesmal der Auftakt. „Sie werden jedes Jahr in ganz Deutschland vom Rotary-Club organisiert“, so Osterholt. „Lesen lernen – leben lernen“ heißt die Aktion.

Für jede Klassenstufe ein anderes Buch

Drei Bücher – jeweils als Klassensatz – überreichten die drei Herren im Speisesaal der Schule. Für die 2. Klasse gab es „Hanno malt sich einen Drachen“. „Da geht es um einen etwas zu dicken Jungen, der in der Schule gehänselt wird“, erzählte Osterholt. Und freute sich, als er merkte, dass die älteren Kinder das Buch schon gut kannten. Sie alle hatten es im Unterricht behandelt: Zu den Lesebüchern gehören jeweils auch Lehrbücher für den Unterricht.

Die 3. Klassen erhielten den Titel „Hamsteralarm“. Darin müssen sich zwei Goldhamster – die ja Einzelgänger sind – zusammenraufen, um eine Katastrophe zu überstehen. Die Viertklässler dürfen sich über eine Detektivgeschichte freuen: In „Der Dieb im Schrebergarten“ ermittelt die vierköpfige Karottenbande gegen einen Hausmeister und gegen einen Obstdieb. Die Büchlein vermitteln also auch Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt.

Es soll auch anderen gut gehen

Den Rotary-Club Wittstock gibt es seit 1993. Ihm gehören Unternehmer aus Wittstock, Pritz­walk, Meyenburg, Putlitz und sogar Neuruppin an. „Wir sind etwa 35 Leute, die sich einmal in der Woche treffen und gemeinsam erzählen und essen“, erklärte Osterholt. Auch mit den Familien werde allerhand unternommen. „Und manchmal überlegen wir uns, was wir tun können, damit es auch anderen so gut geht wie uns“, sagte der Rotarier.

Von Beate Vogel

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