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Rüttelpiste soll bald verschwinden

Telschow (Amt Putlitz-Berge) Rüttelpiste soll bald verschwinden

Schon lange warten die Telschower auf eine Sanierung des Kopfsteinpflasters am Ortseingang. Dies sollte zusammen mit dem Ausbau der L13 geschehen. Nun will das Amt Putlitz-Berge den Ausbau in Eigenregie durchführen.

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Über diese Rüttelpiste geht es nach Telschow. Zwischen Landesstraße und Stepenitz-Brücke liegt noch Kopfsteinpflaster.

Quelle: Foto: Michael Beeskow

Telschow. Den Ausbau der Ortseinfahrt nach Telschow will das Amt Putlitz-Berge nun in Eigenregie betreiben. Der Abschnitt zwischen Landesstraße 13 und der Stepenitz-Brücke ist mit altem Kopfsteinpflaster belegt und eine wahre Rüttelstrecke.

Die Sanierung steht schon lange auf der Wunschliste der Telschower. Wie Ortsvorsteher André Michaelis berichtet, sollte die Sanierung schon mit dem Ausbau der Telschower Landstraße erfolgen. Damals hieß es jedoch, das Landamt plane eine völlige Umgestaltung der Kreuzung an der Ortseinfahrt. Die Landesstraße solle an dieser Stelle um einige Meter verlegt werden, damit der Kurve und der Verkehr von der Autobahnabfahrt besser einzusehen ist. „Wir hätten die Straße zweimal anfassen müssen“, erklärt André Michaelis. Daher habe man damals vom Ausbau der Rüttelpiste abgesehen. Von diesen Plänen will das Landesamt aber nicht mehr wissen. „Wir wurden informiert, dass die Landesstraße am Ortseingang nach Telschow nicht angefasst wird“, berichtet Amtsdirektor Herger Reker. Der Ausbau der Landesstraße 13 soll zwar in den nächsten Jahren erfolgen, doch nur südlich der A 24. „Gebaut wird von der Autobahnaufauffahrt auf der Putlitzer Seite bis nach Karstädt“, erklärt der Amtsdirektor, „aber nicht jenseits der Autobahnbrücke auf der Telschower und Meyenburger Seite.“

Aufgrund dieser völlig neuen Sachlage will die Amtsverwaltung nun „völlig unabhängig“ vom Landesamt für Straßenwesen vorgehen. „Wir haben jetzt eine Förderung für den Straßenausbau in Telschow beantragt“, berichtet Hergen Reker. Der Antrag liegt jetzt dem Landesamt für ländliche Entwicklung in Neuruppin vor. „Mit einer Entscheidung rechnen wir im Lauf des Jahres 2017“, beschreibt der Amtsdirektor den zeitlichen Ablauf. Sollte der Zuschlag erteilt werden, könnte sogar im nächsten Jahr bereits der Baubeginn erfolgen. Für wahrscheinlicher hält er aber einen Baubeginn im Frühjahr 2018.

Den Ausbau der L 13 plant das Landesamt in mehreren Abschnitten. Im nächsten Jahr beginnt die Planung für den ersten Bauabschnitt von der A 24 bis Putlitz. Ab 2019 soll gebaut werden. 2018 beginnt die Planung für die Ortsdurchfahrt Reetz. In Reetz wird auch die L 11 (Perleberg-Berge) erneuert. Als letzter Bauabschnitt ist die Ortsdurchfahrt in Putltiz ­beabsichtigt. Er geht ab 2019 in die Planung. Gebaut wird ­voraussichtlich im Jahr 2023. Die Landesstraße wird für den zwischen A14 und A24 Verbindungsverkher ertüchtig, s ie ist aber ohnehin schadthaft.

Von Michael Beeskow

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