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Ruinenabriss als Ausgleich

Putlitzer Stadtverordnete befürworten Bau von drei neuen Windrädern bei Porep Ruinenabriss als Ausgleich

Fünf neue Windkraftanlagen plant eine Firma aus Röbel im Windpark Porep-Jännersdorf zu errichten – drei in der Gemarkung des Putlitzer Ortsteils Porep. Dem Neubau dieser drei Anlagen stimmten die Putlitzer Stadtverordneten zu. Als Ausgleich für die Bodenversiegelung ist im Landschaftsplan der Abriss ungenutzter und zum Teil verfallener Gebäude vorgesehen.

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Soll verschwinden: ungenutzter Schweinestall in Porep.

Porep. Fünf neue Windkraftanlagen plant die Firma KWE New Energy Windpark Nr. 7 aus dem mecklenburgischen Röbel im vorhandenen Windpark zwischen dem Putlitzer Ortsteil Porep und dem Orsteil Jännersdorf der Gemeinde Marienfließ zu bauen. Zwei sollen in der Gemarkung Jännersdorf errichtet werden, drei in der Gemarkung Porep. Dem Neubau dieser drei Anlagen stimmten die Putlitzer Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung mit Mehrheit zu.

Als Grundlage für die Entscheidung lagen den Stadtverordneten eine Kurzbeschreibung und ein landschaftspflegerischer Begleitplan, erarbeitet vom Pritzwalker Büro K.K.-RegioPlan, vor.

Bereits im Jahre 2004 wurden im Windpark Porep-Jännersdorf 31 Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 62 Megawatt aufgestellt. Es handelt sich um den Typ Vestas V-90.

Aus der Kurzbeschreibung geht hervor, dass jetzt im Windpark Porep-Jännersdorf nördlich der Autobahn 24 fünf Windenergieanlagen vom Typ Enercon E-82 mit einer geplanten Nabenhöhe von 138 Metern sowie einer Gesamthöhe von 179 Metern als Erweiterung des Bestandes vorgesehen sind.

Obstbäume an der Schützenstraße

Wie es heißt, steht das Vorhaben in keinerlei Konflikt zur Landesplanung. Im Landschaftsprogramm ist für das Gebiet das Entwicklungsziel „Erhalt des Dauergrünlandes“ vorgegeben.

Der landschaftspflegerische Begleitplan befasst sich mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen der Schutzgüter Biotope und Pflanzen sowie Landschaftsbild. Gleichzeitig werden Kompensationsmaßnahmen angeführt, die geeignet sind, die Beeinträchtigungen auszugleichen. Was das Schutzgut Mensch betrifft, soll durch den Einbau eines Schattenmoduls an einer der Anlagen die Einhaltung der zulässigen Schattenwurfdauer von 30 Minuten am Tag und 30 Stunden im Jahr garantiert werden.

Als Ausgleich für die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes wird unter anderem die Pflanzung von 17 Obstbäumen an der Schützenstraße in Porep vorgeschlagen.

Um die zusätzliche Vollversiegelung landwirtschaftslicher Nutzfläche durch Fundamente der Windenergieanlagen und die Teilversiegelung durch Kranarbeiten zu kompensieren, sieht der landschaftspflegerische Begleitplan den Rückbau nicht mehr genutzter und zum Teil verfallener Gebäude einschließlich Beseitigung von Fundamenten und Bodenplatten vor. Unter anderem geht es um einen Melkstand mit Asbestdach, zwei Gebäude an der Jännersdorfer Straße und einen Schweinestall in Porep.

Von Ulrich Fischer

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