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Prignitz Drei verletzte Polizisten nach SEK-Einsatz
Lokales Prignitz Drei verletzte Polizisten nach SEK-Einsatz
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19:47 09.03.2018
Das SEK (Symbolbild) rückte in Wittenberge an, um die Situation zu entschärfen. Quelle: Julian Stähle
Wittenberge

Ein 27-Jähriger hat am Donnerstagabend gegen 22.05 Uhr in der Wittenberger Wilhelmstraße mit einem Hammer gegen zwei parkende Autos geschlagen haben. Kurze Zeit später rückte wegen ihm das Sondereinsatzkommandos (SEK) der Direktion für Besondere Dienste aus Potsdam an.

Polizisten suchten seine Wohnanschrift in derselben Straße auf, wo sie ihn auch antrafen, berichtet Dörte Röhrs, Pressesprecherin der Polizeidirektion Nord. „Die Beamten haben geklingelt, doch der Mann öffnete nicht. Er drohte hinter der verschlossenen Tür mehrfach mit Waffen“, so Röhrs. So hielt er unter anderem ein Wurfmesser in der Hand.

27-Jähriger polizeilich bekannt

Die Polizisten entschieden sich das SEK nachzufordern. In der Zwischenzeit wurde der 27-Jährige immer aggressiver, beschreibt Dörte Röhrs. „Nach einer Abfrage wurde bekannt, dass der Mann bereits in der Vergangenheit gegen das Betäubungs- und Waffengesetz verstoßen hatte.“

Gegen 1.50 Uhr erfolgte schließlich der Zugriff durch das Sondereinsatzkommando. Dabei soll der Mann starken Widerstand geleistete haben, wobei er sich selbst leicht im Gesicht verletzte. Außerdem trat er einer 31-Jährigen Polizistin gegen das Schienbein. Schon zuvor hatte er zwei Polizisten verletzt, als er Pyrotechnik in den Hauflur warf. Die Beamten erlitten ein Knalltrauma. Alle drei verletzte Polizisten konnten ihren Dienst weiterhin ausführen.

Zwangseinweisung in die Psychiatrie

Während des gesamten Einsatzes blieb der 27-Jährige aggressiv, woraufhin ein Notarzt gerufen wurde, der ihn zwangsweise in die Psychiatrie einwies. „Da der Mann augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ein Rauschgiftspürhund angefordert, der den Mann und dessen Wohnung durchsuchte“, sagt Dörte Röhrs. Allerdings ergebnislos.

Von Marcus J. Pfeiffer

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