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SPD-Abgeordnete befragt Betriebe

Dagmar Ziegler bereist ihren Wahlkreis SPD-Abgeordnete befragt Betriebe

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler besuchte am Dienstag drei Firmen der Region. Im Gespräch mit den Geschäftsführern – unter anderem bei der Gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritzwalk – informierte sie sich, wie Förderprogramme des Bundes angenommen werden und wie stabil der Standort ist.

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Im Bildungsteil der Tuchfabrik informierte sich Dagmar Ziegler über den Stand der Arbeiten.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Was das Bildungssystem in Deutschland anbelangt, waren sich die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler (SPD) und der Geschäftsführer der Gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritzwalk (GBG), Jörg Ahlgrimm einig: „Die Bildung sollte in die Hoheit des Bundes gehören.“ Nicht zuletzt die GBG muss damit umgehen, wenn Schulabgänger mit unterschiedlichem Niveau eine Aus- oder Weiterbildung beginnen – nicht nur weil sie von verschiedenen Bildungseinrichtungen, sondern womöglich aus einem anderen Bundesland kommen.

Dagmar Ziegler hatte im Rahmen ihrer Wahlkreisarbeit am Dienstag drei Betriebe in der Prignitz besucht, zu denen auch die GBG gehörte. Ein Thema im Gespräch mit Geschäftsführer Ahlgrimm war die Förderpolitik. Ahlgrimm, der noch vergangenes Jahr in Mecklenburg-Vorpommern in der gleichen Branche gearbeitet hatte, lobte die rasche Abarbeitung von Anträgen bei den zuständigen Stellen in Brandenburg: „Es gibt da große Unterschiede.“ Während auf der Mecklenburger Seite die zuständige Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung (GSA) eine Art „Allmachtsfunktion“ gehabt habe, sei die Entwicklung in Brandenburg eher gegenläufig. Hier ist die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) eine Anlaufstelle. „Ich bin begeistert“, sagte Ahlgrimm. Im Nachbarland gebe es Bildungsgesellschaften, die zwei Jahre in Vorleistung gingen. In Brandenburg habe er am nächsten Tag eine Antwort erhalten. Ziegler erkundigte sich, wie das noch recht neue Programm ISA – Integration statt Ausgrenzung – angelaufen sei. Der Bund habe dazu 75 000 Euro an die GBG ausgereicht. „Das ist speziell für Langzeitarbeitslose, die sonst keine Chance haben“, erklärte der stellvertretende GBG-Geschäftsführer Wolfgang Kreklow. „Mit ISA können wir auf viele Dinge individueller eingehen, die Belange des Einzelnen und seiner Familie berücksichtigen.“ Das sei sehr wichtig, damit der Weg zurück ins Arbeitsleben gelingt. „Die Menschen brauchen eine Perspektive. Arbeitslosigkeit macht krank“, so Ziegler zum Hintergrund des Programms. Ahlgrimm betonte, dass die Menschen in den Maßnahmen auch wieder ein Selbstwertgefühl entwickeln, das sie verloren hatten.

Die SPD-Abgeordnete besuchte auch die Firma Cremer Oleo in Wittenberge, wo sie sich informierte, wie stabil das Unternehmen nach der Übernahme durch die IOI Corporation Ber­had aus Malaysia ist. Außerdem stattete sie dem Zahnradwerk in Pritzwalk einen Besuch ab, wo sie Heiner van de Loo beglückwünschen wollte. Dieser hatte im November von der Jury für den Zukunftspreis Brandenburg den Sonderpreis für sein Lebenswerk erhalten.

Von Beate Vogel

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