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Prignitz Sattelschlepper krachen an Elbbrücke ineinander
Lokales Prignitz Sattelschlepper krachen an Elbbrücke ineinander
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00:31 17.03.2018
Völlig zerstört war die Fahrerkabine des Sattelschleppers – insgesamt 24 000 Euro schaden. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Wittenberge

Verkehrschaos nahe der Elbbrücke am Mittwoch in Wittenberge. Drei Lkw mit Auflieger verunglückten auf der Bundesstraße 189. Direkt vor der Überquerung der Elbe – Vollsperrung. Der Verkehr staute sich kilometerweit zurück.

Ein Sattelschlepper wollte nach rechts auf einen Parkplatz auffahren. „Dabei hat der Fahrer vermutlich zu stark gebremst“, vermutet Polizeihauptmeister Edwin Rozycki während der Unfallaufnahme. Die folgenden zwei Lkw konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren auf. Verletzte gab es nicht.

Kühlflüssigkeit und Fahrzeugteile auf der Fahrbahn: Der Straßenbaulastträger räumte die Straße. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Gegen 11.47 Uhr rückte die Polizei an. Nichts ging mehr. Die drei beteiligten Fahrzeuge blockierten die komplette Fahrbahn. Der Verursacher konnte zeitnah seine Fahrt fortsetzen. Der Schaden hielt sich bei ihm in Grenzen.

Ganz anderes bei dem Sattelschlepper dahinter: Das Führerhaus war komplett eingedrückt und völlig deformiert. „Der Fahrer selbst informierte eine Bergungsfirma aus Magdeburg“, so der Polizist. Der Straßenbaulastträger reinigte die Straße. Es lief Kühlflüssigkeit aus. Es entstand ein Gesamtschaden von 24 000 Euro.

Nichts ging mehr: Massiver Rückstau in beide Richtungen. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Viele Lkw verfügen bereits über Notbremsassistenten. Ob das auch bei den betroffenen Fahrzeugen der Fall ist, konnte Rozycki nicht bestätigen. Weiterhin offen bleibt, warum die Lkw auffuhren – Unachtsamkeit, zu starkes Bremsen oder zu dichtes Auffahren.

Die Bergungsarbeiten dauerten den ganzen Tag. Es gab einen massiven Rückstau. Die einzige Umleitung war über die Elbfähren zirka 50 Kilometer entfernt bei Dömitz möglich.

Von Marcus J. Pfeiffer

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