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Saunalandschaft im alten Speicher

Wittenberge Saunalandschaft im alten Speicher

Mit zunächst drei Saunen, einer Salzgrotte, Ruheräumen und Tauchbecken wurde am Freitag die neue Saunalandschaft im früheren Saatenspeicher der Alten Ölmühle in Wittenberge eröffnet. Die Unternehmer­familie Lange investierte 1,16 Millionen in die neueste Attraktion für Wittenberge und die Prignitz. Weitere 2 Millionen sollen es bis zum kommenden Jahr sein.

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Rund um den Kamin sitzt Lutz Lange (2. v. r.) mit Gästen der Teileröffnung der Saunalandschaft in der Alten Ölmühle in Wittenberge.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Es sind mollige 27 Grad beim Stehempfang, doch nach kurzer Zeit haben sich die Gäste der neu eröffneten Saunalandschaft im ehemaligen Saatenspeicher der Alten Ölmühle in Wittenberge daran gewöhnt. Die Schuhe stecken ohnehin in Kunststoffüberziehern, um den aufwendig errichteten Eingangsbereich der neuen Saunalandschaft nicht zu verschmutzen.

Nach knapp einem Jahr Bauzeit verfügt das Hotel über eine Attraktion, die vor allem in den Wintermonaten auf reges Interesse stoßen dürfte. „Im ersten Bauabschnitt stehen unseren Gästen zunächst drei Saunen zur Verfügung“, erklärte ein sichtlich zufriedener Lutz Lange. Zehn Saunen sollen es sein, wenn die Wellnesslandschaft fertig ist. 1,16 Millionen Euro hat die Genesis GmbH, an der die Familie Lange 80 Prozent der Anteile hält, bislang in die neueste Attraktion auf dem Ölmühlengelände investiert. Wenn alles fertig ist, sollen weitere zwei Millionen in das neue Innenleben des alten Speichers geflossen sein. „Im kommenden Jahr“ werde es soweit sein, sagte Lutz Lange.

Salzgrotte auf 53 Quadratmetern

Bei der Ausstattung haben Bauherren, Planer und Bauleute darauf geachtet, den Stil der Ölmühle soweit wie irgendmöglich zu erhalten. Braune Spezialkeramikfliesen, die mit ihrer rostbraunen Farbe zwar an die Gründerzeit erinnern, sie aber nicht imitieren werden beispielsweise mit Duschen kombiniert, wie man sie aus Filmhotels früherer Jahrzehnte kennt. Die 53 Quadratmeter große Salzgrotte empfängt den Besucher mit einem kühlenden Nebel, dessen Inhalation gut für die Atemwege sein soll. Im Ruheraum stehen nicht nur bequeme Liegen zur Verfügung, sondern bald auch Multimedia-Bildschirme, die den Gästen die digitalen Annehmlichkeiten der Moderne bieten sollen.

„Das ist ein weiterer Baustein, um die Attraktivität Wittenberges und der gesamten Prignitz zu erhöhen“, lobte der stellvertretende Wittenberger Bürgermeister Gotthard Poorten. Unter den Gästen waren viele Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Letzteres nicht von ungefähr, hat doch Lutz Lange die Aufträge für den Bau der Wellnessoase „zu über 90 Prozent“ an einheimische Firmen vergeben.

Zunächst nur für Hotelgäste

Zu den ersten Gästen, die stilecht im Bademantel am Empfang teilnahmen, gehörten Katharina Lietez aus Berlin und ihr Partner Kay Drechsel, der in Konstanz am Bodensee lebt. „Wir wollten eigentlich nur bis heute bleiben“, erzählt Kay Drechsel. „Aber Herr Lange hat uns angeboten, den Aufenthalt zu verlängern und die neue Saunalandschaft zu testen. Da haben wir zugesagt.“

Zunächst bleibt die Saunalandschaft den Hotelgästen vorbehalten, später soll sie auch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Im kommenden Jahr wird die Dachterrasse mit Glasfassade und spektakulärem Blick auf die Elbtalaue fertiggestellt sein. Ende März, wünschen sich Lutz Lange und sein Sohn Jan, soll die nächste Eröffnung sein.

Von Andreas König

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