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Schlechteste Straße in Ostprignitz-Ruppin und Prignitz gesucht

MAZ-Aktion-Abstimmung Schlechteste Straße in Ostprignitz-Ruppin und Prignitz gesucht

Über mehrere Wochen meldeten sich MAZ-Leser in der Redaktion, um die schlechtesten Straßen in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz zu benennen. Dabei haben sich nun die „Spitzenreiter“ herauskristallisiert. Welche Straße gehört mit ihrem desolaten Zustand auf das „Siegertreppchen“?

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„Loch an Loch“, „Achterbahnfahrt“ und „Katastrophe“ – diese Bezeichnungen fallen Autofahrern ein, die auf den Straßen von Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz unterwegs sind.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Riesige Schlaglöcher, lose herumliegende Kopfsteinpflaster, Rollsplitt und Bodenwellen: Auf die MAZ-Aktion „Schlechte Straßen“ haben sich seit April zahlreiche Leser aus den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz per Telefon, Mail und über die sozialen Netzwerke bei uns gemeldet.

Offenbar war der Bedarf, die vielen zum Teil stark in Mitleidenschaft gezogenen Wege in der Region zu melden, groß. „Katastrophe“, „reinstes Schlachtfeld“, „Schütteltrauma“, „Kopfsteinpflaster seit 1900“ – mit diesen Betitelungen machten sich wütende Anwohner und Nutzer der Buckelpisten Luft.

Manche Straßen werden verbessert

An manchen Stellen gibt es nach MAZ-Recherchen doch noch Hoffnung auf Verbesserungen, wie beispielsweise in der Neuruppiner Schinkelstraße, die noch in diesem Jahr weiter ausgebaut werden soll. Das teilte die Stadtverwaltung der MAZ mit.

Auch die Anwohner der Heidelberger Straße in Groß Pankow (Prignitz) können sich auf die zum Ende des Jahres geplanten Baumaßnahmen zur Straßenverbesserung freuen, versprechen sie doch eine Besserung des Fahrbahnzustandes.

Welche Straße ist die schlimmste Buckelpiste?

Welche ist Ihrer Ansicht nach die schlechteste Straße in den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin?

Die Kreisstraße zwischen Plänitz und Wusterhausen soll noch in diesem Jahr für 1,6 Millionen Euro saniert werden. „Das Schadensbild zeigt sich vorwiegend in Längs- und Querunebenheiten sowie Einzel- und Netzrissen“, sagte Kreissprecherin Britta Avantario. Sobald der Landesbetrieb Straßenwesen den Fördermittelbescheid ausreiche, könne mit der Maßnahme begonnen werden. „Der Streckenabschnitt befindet sich in einem sehr schlechten Zustand“, begründete Avantario die Entscheidung des Kreises, sich dieser Straße anzunehmen.

Keine Maßnahmen an der L19 geplant

Dass für eine der am häufigsten bemängelten Straßen, die L19 zwischen Herzberg und Schönberg, keine Ausbaumaßnahmen geplant sind, rechtfertigte der Landesbetrieb Straßenwesen damit, dass die Schäden im Vergleich zu anderen Straßen weniger groß seien und Ortsdurchfahrten vor Landstraßen immer Vorrang hätten.

„Hier sind definitiv keine Maßnahmen geplant“, sagte Frank Schmidt vom Landesbetrieb. Obwohl viele Straßen in ihrem momentanen Zustand ein Ärgernis darstellen, kann aus finanziellen Gründen nicht jeder Wunsch erfüllt werden.

Was meinen Sie?

Die Straßen, die mit Abstand die meisten Anwohner, Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer zur Weißglut bringen, sind neben der Landesstraße 19 zwischen Herzberg und Schönberg die Mühlenstraße in Rheinsberg, die Straße des Friedens und die Wulffenstraße in Neuruppin, die Berliner Straße in Wusterhausen und die Hagenstraße in Pritzwalk.

Welche kann sich nun abschließend mit dem zweifelhaften Ruhm des Titels „schlechteste Straße“ schmücken? Das wollen wir von Ihnen, liebe Leser, wissen. Stimmen Sie ab!

Von Christina Koormann

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