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Prignitz Schloss Grube wächst
Lokales Prignitz Schloss Grube wächst
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00:39 19.05.2018
Noch sind die Arbeiten im Vierseitenhof in Grube in vollem Gange. Was entsteht lässt sich aber schon erahnen. Quelle: Jens Wegner
Grube

Im Jahr 2009 kaufte die Gesellschaft Pöllath/Rodin aus Berlin nicht nur das Schloss in Grube (Stadt Bad Wilsnack), das nach der Sanierung ein beliebter Treffpunkt für Kunst und Kultur in der Prignitz wurde, sondern auch den nahegelegenen Vierseitenhof.

Der große Vierseitenhof mit einem ehemaligen Wohnhaus, einer großen Siloscheune sowie Schweine- und Pferdeställe blieb lange ungenutzt. Unwetter und Vandalismus setzten den Gebäuden stark zu.

Die Sanierungsarbeiten begannen im Jahr 2016. „In den vergangenen zwei Jahren sind wir oft an unsere Kapazitätsgrenze gestoßen. Der Wunsch nach größeren Feiern wächst”, sagte die Haus-Managerin der Schlosses Grube, Martina Christ, gestern bei einem Besichtigungstermin im Vierseitenhof.

Für die Prignitz typische Baustile

Die Projektsteuerin des Objektes, die Architektin Franziska Kutsche, berichtete den Besuchern Details über das, was die Gäste in Zukunft erwarten und über den Baufortschritt. „Der Hof ist eine typische Wirtschaftsanlage. 2009 haben wir den Hof gekauft, weil hier sehr spezielle, für die Prignitz typische Baustile zu finden sind”, sagte sie.

Die Architektin Franziska Kutsche führt Gäste durch die Baustelle. Quelle: Jens Wegner

Als Beispiele nannte sie Fachwerkbau, Ziegelbauweise mit Rundbögen sowie die doppelte Backsteinarchitektur. Die Verbindung von Altem und Neuem stand im Zentrum des gestalterischen Konzepts. Der Charakter des Vierseitenhofs sollte erhalten bleiben. Die Hüllen wurden instandgesetzt und innen mit Neuem gefüllt.

So wurde das Dach der Scheune geöffnet, neun große Siloanlagen aus der Scheune gehoben und der Dachstuhl anschließend komplett erneuert. Innen wurde ein geschlossener Holzkubus eingebaut, in dem die Sanitäranlagen sowie die Küchenräume untergebracht werden.

Eine Bühne für Konzerte

Eine Bühne bietet Platz für Konzerte oder wird als Lagermöglichkeit genutzt. Die Scheune soll in der warmen Jahreszeit für Veranstaltungen genutzt werden. Bis zu 200 Leute finden darin Platz.

Das ehemalige Wohnhaus wurde komplett entkernt und im Inneren ein Haus in Holzbauweise eingebaut. Darin entstehen derzeit fünf Maisonett-Zimmer und ein Gemeinschaftsraum. „Wir haben festgestellt, dass der Gemeinschaftsraum im Schloss gern von unseren Gästen angenommen wird. Deshalb haben wir uns auch hier dafür entschlossen”, so Franziska Kutsche.

Im ehemaligen Stall nebenan entstehen zwei behindertenfreundliche Zimmer. Mit der Erweiterung verfügt das Schloss dann über 15 Doppelzimmer und genug Platz für größere Feiern, Tagungen und Konzerte. Der Innenbereich des Hofes wird mit einem Rosengarten und freien Flächen zurückhaltend gestaltet.

Eröffnet wird die Anlage mit einem Hoffest am 11. August.

Von Jens Wegner

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