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Prignitz Schönhagen feiert 700 und ein Jahr
Lokales Prignitz Schönhagen feiert 700 und ein Jahr
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02:16 22.08.2015
Schönhagen heißt seine Gäste willkommen. Quelle: Bernd Atzenroth
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Schönhagen

„Schönhagener können rechnen und feiern“, lassen die Bewohner des Pritzwalker Ortsteils diejenigen wissen, die einen Flyer zu ihrem Dorfjubiläum in der Hand halten. Denn es mag schon manchen verwundern, warum nun die „700-plus-1-Jahrfeier“ ansteht. Eigentlich war ja 2014 das Jubiläumsjahr. Doch man hatte sich kurzerhand entschieden, die Feier einfach um ein Jahr zu verschieben.

Und das hat sich gelohnt. Lange hat das Vorbereitungsteam fast im Verborgenen gearbeitet. Doch nun, rechtzeitig zum verspäteten Schönhagener Dorfjubiläum, haben Ingo Michael und seine Mitstreiter ein tolles Programm vorgelegt. Der Pritzwalker Ortsteil wird sich am Freitag und am Sonnabend jedenfalls von seiner besten Seite zeigen. Bereits jetzt hängen im ganzen Dorf Girlanden mit Stoffwimpeln, die in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen worden sind. Selbst gemalte und gebastelte Schilder weisen am Ortseingang und im Dorf auf die Feier hin.

Dabei ist es Ingo Michael wichtig, dass dies vor allem ein Fest für die Schönhagener selbst ist. „Es ist unser Fest – da gehen wir hin“, ermuntert er sie. Vor allem der morgige Abend, an dem sich die Bewohner um 18 Uhr zunächst zu einer Andacht in der Dorfkirche treffen, richtet sich an eingefleischte Schönhagener. Ab 19.45 Uhr sind die Dorfbewohner zu einem etwas anderen Festumzug eingeladen – einem gemeinsamen Abendspaziergang. Für kurze Zeit soll dann sogar die Straßenbeleuchtung erlöschen und das ganze Dorf von Kerzen, Strahlern und Lichterketten in ein ganz anderes Licht getunkt werden. In der Schmiede soll ein Feuer entfacht werden. Man kann zusehen, wie ein Pferd beschlagen wird. Danach geht es weiter in Richtung Haus Dorfstraße 39. Dort ist eine kleine Ausstellung im Haus und auf dem Hof vorbereitet. Zu sehen ist hier in drei Räumen, wie aufwändig man in Schönhagen von der Flachspflanze zum Stoff kam. Ausgestellt sind außerdem Alltagsgegenstände, die von verschiedenen Generationen im Ort benutzt wurden oder noch benutzt werden. Viele Bewohner haben daran mitgewirkt und historische Gegenstände zusammengetragen, die das Leben im Dorf dokumentieren. Überall im Dorf wird der historische Bezug sichtbar sein. An ausgewählten Grundstücken sollen Tafeln Auskunft über die Geschichte der Höfe geben. Alle bemühen sich, ihre Häuser auch festlich zu gestalten. Dass es auch am Samstag historisch zugeht, dafür soll vor allem eine historische Modenschau sorgen. Aber mutmaßlich ist da auch einiges von dem Wettbewerb zu erwarten, bei dem ein olympischer Geist durch den Ort wehen soll.

Darüber hinaus wird natürlich bei viel Musik und Tanz ausgiebig gefeiert, am Freitag zum Abschluss des Abendspaziergangs in der Dorfstraße 18, am Samstag vor allem im Festzelt. Im Angesichte bester Wetterprognosen ist alles angerichtet für 700 und ein Jahr.

Von Bernd Atzenroth

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