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Prignitz Schröter blieb hart
Lokales Prignitz Schröter blieb hart
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19:04 13.10.2015
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Perleberg

Keine Pfiffe, seltene Buhrufe – der brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) schien bei der Leitbildkonferenz zur Kreisgebietsreform auf eine weitaus harmonischere Stimmung zu treffen als andernorts. Die Freien Wähler Perleberg hatten sich zwar das Gelände vor der Rolandhalle allein gesichert, doch eine Aufbruch- oder gar Volksfeststimmung stellte sich nicht ein. Auch die Klatschpappen, die von der CDU verteilt worden waren, blieben weitgehend stumm.

Proteste vor der Halle Quelle: Andreas König

Dennoch waren kurz vor Beginn der Konferenz die über 600 Plätze in der Perleberger Rolandhalle nahezu vollständig gefüllt. 2500 Unterschriften gegen eine Kreisgebietsreform, bei der die Prignitz und vor allem die Noch-Kreisstadt Perleberg die Verlierer werden, waren gesammelt worden.

Der Prignitzer Landrat Torsten Uhe appellierte leidenschaftlich an die Landesregierung und den Landtag, die Kreisgebietsreform zum jetzigen Zeitpunkt auszusetzen. Der Entwurf des Leitbildes überzeuge nicht, sagte Torsten Uhe unter dem stürmischen Beifall der Anwesenden. Die Aufgaben, die den Kreisen neu zugewiesen werden sollen, rechtfertigten es nicht, eine umfassende

Schröter im Gespräch mit Ex-Prignitz-Landrat Hans Lange Quelle: Andreas König

Kreisgebietsreform anzustoßen. Der Finanzausgleich zwischen ärmeren und reicheren Regionen sei auch so zu gewährleisten, wenn das Land es wolle. Innenminister Schröter wich jedoch keinen Millimeter von seiner Position ab. Der Reformbedarf in der Prignitz sei „mit Händen zu greifen“. Als bevölkerungsschwächster Kreis müsste die Prignitz selbst ohne vom Land vorgegebene Reform etwas tun, um noch einigermaßen leistungsfähig zu sein. Im Saale befanden sich zu einem hohen Anteil Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Die hatten bereits seit Mittag dienstfrei, auch um an der Konferenz teilzunehmen.

Von Andreas König

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