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Krankenpfleger bei der Arbeit

Perleberg Krankenpfleger bei der Arbeit

Was lernen Gesundheits- und Krankenpfleger? – Einblicke in die Ausbildung gab es am Donnerstag beim Tag der offenen Tür in der Schule für Gesundheitsberufe des Kreiskrankenhauses in Perleberg (Prignitz). Dort präsentierten die Schüler des ersten Lehrjahrs ihre Arbeit anhand von vielen Mitmach-Aktionen, Vorträgen und praktischen Beispielen. Der Arbeitsalltag ist vielfältig.

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Schülerin Marie Benkendorf (l.) misst bei Besucherin Nadine Harsch (r.) die Vitalparameter Blutdruck, Puls und Temperatur.
 

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Perleberg.  Puls, Blutdruck, Temperatur: Schülerin Marie Benkendorf maß bei Nadine Haarsch die Vitalparameter am Donnerstag beim Tag der offenen Tür in der Schule für Gesundheitsberufe des Kreiskrankenhauses in Perleberg. „Ich schaue mir das heute hier interessehalber einmal an“, sagt Nadine Haarsch. Die Gesundheits- und Krankenpflege wäre schon was für sie. „Ich absolvierte zunächst eine Ausbildung als Gärtnerin. Jetzt möchte ich einen neuen Weg einschlagen und mich umbilden.“

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Wie werden im Krankenbett die Haare gewaschen? Wie geht der Krankenpfleger mit den Patienten um? Und wo setzt er richtig eine Injektion? Das waren einige der Fragen, die die Schüler von der Schule für Gesundheitsberufe des Kreiskrankenhauses in Perleberg anhand von Mitmach-Aktionen, Vorträgen und praktischen Beispielen beantworteten.

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Viele junge Menschen, die gerade erst die Schule verlassen haben oder in Kürze beenden werden, kamen zu dieser alljährlichen Aktion. Eingeladen waren auch Personen, die sich beruflich neu- oder umorientieren möchten. Erstmals fand in diesem Jahr auch ein anschließender Infoabend statt. Interessierte, die es nachmittags nicht schafften vorbei zu schauen, bekamen so im Anschluss die Möglichkeit dazu, gerne auch zusammen mit den Eltern.

Ab aufs Fahrrad

In diesem Jahr stand der Tag der offenen Tür ganz im Zeichen des Fahrrads, berichtet Schülerin Celina Wachauf. „Der gesamte Lernbereich ist mit dem Rad zu erreichen“, so die Schülerin. Das praktische Lernen im Kreiskrankenhaus und die Theorie in der Schule für Gesundheitsberufe sind nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. Das sei schon eine Seltenheit.

So ging es für die Schüler ab auf das Stand-Fahrrad und es wurde gestrampelt was das Zeug hält, ohne Unterbrechung, den ganzen Nachmittag lang. „Mal schauen, wie viele Kilometer wir schaffen zurückzulegen“, so Celina Wachauf. Bereits nach einer Stunde haben sie 23 Kilometer erreicht. Drei Stunden folgten.

Praktische Beispiele für einen realen Einblick

Traditionell organisierten die Schüler des ersten Lehrjahrs den Tag der offenen Tür. Und alle Türen standen wirklich offen: In jedem Raum gab es vielseitige und spannende Mitmachaktionen, Vorträge und praktische Beispiele. Wie wäscht man im Krankenbett die Haare? Wie geht man mit den Patienten um? Und wo setzt man richtig eine Injektion? Das waren Fragen, die die Schüler der Schule allen Interessierten näher brachten und anschaulich beantworteten.

„Uns ist es wichtig, viele verschiedene Einblicke zu geben, damit die Besucher herausfinden, ob sie wirklich dabei Spaß haben und ob das was für sie ist“, sagt Schülerin Annalena Schön. „Alle können uns Fragen stellen und wir versuchen diese bestmöglich und verständlich zu beantworten“, ergänzt Celina Wachauf.

Lehrer als Kollegen

Die Ausbildung in der Schule für Gesundheitsberufe ist vielseitig und geteilt in Theorie und Praxis. Das geschehe im unregelmäßigem Wechsel. „Entweder lernen wir in der Schule oder Arbeiten auf der Station“, so Annalena Schön. Die Mischung sei sehr gut. Insgesamt geht die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger drei Jahre.

Das besondere an der Schule für Gesundheitsberufe: „Unsere Lehrer sind gleichzeitig unsere Kollegen“, so Celina Wachauf. Das verbessere das Arbeitsklima ungemein und macht die Ausbildung intensiver.

Von Marcus J. Pfeiffer

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