Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Schweizer bauen Veritas zu Top-Marke aus

Fast 25 Jahre nach der Abwicklung Schweizer bauen Veritas zu Top-Marke aus

Das Nähmaschinenwerk in Wittenberge steht derzeit wieder davor, eine internationale Marke zu werden. Erste Gespräche der Firma Crown Limited mit Vertretern des Veritasklubs Wittenberge habe es bereits gegeben. Aktuell gebe es mit dem Nähmaschinenmodell „Alina“ einen Verkaufsschlager, der weltweit vermarktet werden soll.

Voriger Artikel
Neues Leben für Ex-Rossmann in Pritzwalk
Nächster Artikel
Kinder- und Jugendbeirat will Pritzwalk mitgestalten

Damian Kramer (Crown), Lothar A. K. Wuttke (Veritasklub), Sabine Kossytorz (Crown) im Gespräch über die Vermarktung des Namens „Veritas“ für Nähmaschinen.

Quelle: Veritasklub

Wittenberge. Im Nähmaschinenwerk „Veritas“ in Wittenberge gingen vor knapp 25 Jahren die Lichter aus. Doch die Marke könnte bald in neuem Glanz erstrahlen. Vielversprechende Gespräche in dieser Richtung führten kürzlich Abgesandte der Firma Crown Limited mit den Vertretern des Veritasklub in Wittenberge, wie dessen Vorsitzender Lothar Wuttke mitteilt.

Crown Limited ist wiederum eine Tochterfirma der schweizerischen Bernina AG. Dieser Holding gehören die Markenrechte an klangvollen Namen aus der Welt der Nähmaschinen: Naumann, Carina, Toyota und eben „Veritas“ befinden sich im Besitz des Unternehmens. Als vor etwa einem halben Jahr die erste „Veritas“-Computernähmaschine der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, konnte niemand ahnen, wie erfolgreich sich die in Asien produzierte Technik unter dem traditionsreichen Namen auf dem deutschen Markt schlagen würden. Lothar Wuttke vom Veritasklub spricht von einem „Verkaufsschlager für Deutschland“. „Alina“ wie das „Veritas“-Modell der neuesten Generation heißt, habe sich so gut verkauft, dass die Schweizer die Maschinen dieses Namens weltweit vermarkten möchten. Ein erstes Sondierungsgespräch dazu fand an historischem Ort statt, dem Veritaspark, wo bis 1991 Nähmaschinen „Made in GDR“ für die ganze Welt produziert wurden. „Die Schweizer waren sich bewusst, dass dieser Erfolg nur durch die hervorragende Arbeit der Wittenberger Nähmaschinenbauer erzielt werden konnte“, sagt Lothar Wuttke. „Veritas“-Maschinen genießen noch heute einen hervorragenden Ruf vor allem in Osteuropa. Daher seien verschiedene Möglichkeiten besprochen worden, wie man den Ruf Wittenberges als Stadt der Nähmaschinen für eine erfolgreiche Vermarktung der in Asien produzierten Geräte nutzen könne.

Ein endgültiges Ergebnis habe man noch nicht erzielt, doch sollen die Verhandlungen während der Internationalen Funkausstellung in Berlin fortgesetzt werden. Den Prignitz-Aufenthalt nutzten die Schweizer für Abstecher ins Stadtmuseum mit seiner umfangreichen Nähmaschinenausstellung.

Von Andreas König

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg