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Prignitz Schwerer Unfall und langer Stau auf A 24
Lokales Prignitz Schwerer Unfall und langer Stau auf A 24
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16:13 18.09.2016
Neben dem umgestürzten Wohnmobil-Kleintransporter stand ein Auto mit stark beschädigtem Heck. Quelle: Feuerwehr Wittstock
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Wittstock

Wegen eines Rettungshubschrauber-Einsatzes musste die A 24 Sonntagvormittag in Fahrtrichtung Hamburg nur wenige Meter vor der Abfahrt Pritzwalk-Heiligengrabe komplett gesperrt werden. Um 10.15 Uhr wurde die Feuerwehr in Wittstock alarmiert. An der Unfallstelle trafen die Einsatzkräfte auf einen umgestürzten Transporter, der wohl als Wohnmobil diente, und auf einen im Heckteil schwer beschädigten Kleinwagen.

Vollsperrung bei der Landung des Rettungshubschraubers. Quelle: Feuerwehr Wittstock

Drei Schwerverletzte wurden von den Rettungskräften bereits versorgt. Einer musste per Rettungshubschrauber ausgeflogen werden. Während der Sperrung bildete sich ein langer Stau. Zwölf Feuerwehrleute aus Wittstock nahmen auslaufende Flüssigkeiten auf, sicherten die Einsatzstelle und klemmten Batterien der Unfallfahrzeuge ab. Um die Unfallfahrzeuge abzuschleppen, musste die Autobahn in Richtung Hamburg noch mal gesperrt werden, während der Verkehr zwischenzeitlich schon einspurig langsam an dieser Unfallstelle vorbei geleitet worden war. Der Feuerwehreinsatz war um 12.15 Uhr beendet.

Wieder Unfälle im Baustellenbereich am Kreuz Wittstock

In der Baustelle der zusammengeführten Autobahnen A 24 und A 19 bei Wittstock hatte es am Sonnabend schon wieder gekracht. Um 13.51 Uhr wurde die Feuerwehr in Wittstock zu einem schweren Auffahrunfall in Fahrtrichtung Berlin gerufen.

Auffahrunfall Sonnabend im Baustellenbereich der A 24 bei Wittstock. Quelle: Feuerwehr Wittstock

Darin verwickelt waren zwei Pkw. Bei dem Auffahrunfall ist ein Insasse verletzt und ins Krankenhaus gefahren worden. Die zehn eingesetzten Feuerwehrkameraden der Wittstocker Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle, fingen die auslaufenden Betriebsflüssigkeiten von den schwer beschädigten Fahrzeugen auf, klemmten die Batterien ab. Sie waren noch nicht ganz mit diesem fertig, als sie schon die nächste Alarmierung erreichte.

Noch während des Feuerwehreinsatzes krachte es erneut

Ebenfalls auf der A 24 in Richtung Berlin beim Kilometer 169 waren fünf Autos ineinander gefahren. Weil sich die Wittstocker Feuerwehr noch mit Restarbeiten ihres vorherigen Einsatzes beschäftigen musste, wurden zusätzlich die Feuerwehreinheiten aus Fretzdorf und Rossow mit den Wittstockern zur Unfallstelle beordert. Verletzte wurden ambulant versorgt oder ins Krankenhaus gefahren. Die Feuerwehren nahmen wieder ausgelaufene Flüssigkeiten der beschädigten Fahrzeuge auf, sicherten die große Einsatzstelle auf der Autobahn ab und klemmten Fahrzeugbatterien ab. 19 Feuerwehrleute waren neben Rettungsdienst und Polizei im Einsatz, der für die Feuerwehren um 16.17 Uhr beendet war.

Schiefer Baum blieb standhaft

Samstagabend gab es eine weitere Alarmierung für die Feuerwehren in Freyenstein, Wulfersdorf und Niemerlang. Von der Ortsverbindungsstraße zwischen Wulfersdorf und Below war ein bedrohlich schief stehender Baum an der Straße angezeigt worden, der umzustürzen drohte. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass es sich um einen schon lange Zeit schief wachsenden Baum handelt, in dem zwar einige lose Äste hingen, aber ansonsten keine Gefahr von diesem ausgeht. Für Montag wurde eine Inaugenscheinnahme durch sachkundige Bauhofmitarbeiter vereinbart. Der Einsatz war damit beendet.

Von Gerd-Peter Diederich

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