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Prignitz Schwimmende Kaffeetafel beim Elbebadetag
Lokales Prignitz Schwimmende Kaffeetafel beim Elbebadetag
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00:17 07.07.2016
Bereiten den Elbebadetag 2016 vor (vorn, vl.l.): Lutz Lange, Detlef Benecke, Lars Peter und Christian Maasch. Quelle: Andreas König
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Wittenberge

Der Elbebadetag in Wittenberge rückt näher, die Veranstalter treffen die letzten Vorbereitungen. Am 8. und 9. Juli ist wieder jede Menge los im und am Nedwighafen sowie stromaufwärts bis Hinzdorf. Zum mittlerweile 16. Mal werden die Schwimmer in Hinzdorf in die Elbe steigen, um sich bis Wittenberge treiben zu lassen.

Mit dieser Kerndisziplin fing alles an, doch inzwischen haben die Veranstalter ein großes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, das auch in diesem Jahr möglichst viele Besucher anlocken soll. Die brauchen die Veranstalter allerdings auch. Allein der Rekordversuch mit der „größten Kaffeeverkostung der Welt“ lebt davon, dass sich möglichst viele Besucher zu Lande und zu Wasser niederlassen, um ins Guinnessbuch der Rekorde zu kommen. „Wir als Freizeitpark Wittenberge wollen eine Kaffeetafel für 400 bis 500 Kaffeegäste im Hafenbecken und drumherum aufbauen“, sagt Cornelia Leue vom Marketing der Alten Ölmühle. Die Gäste sollen sich an frisch gebackenem Kuchen und mindestens drei Kaffeesorten laben. Jeder Platz wird mit Teller und Tasse ausgestattet, und auch Kaffeekannen soll es in ausreichender Zahl geben. Für die im Hafenbecken schwimmende Kaffeetafel kommen eigens zu diesem Zweck produzierte Dämmstoffplatten der Firma Austrotherm zum Einsatz. Der Geschäftsführer des österreichischen Mutterkonzerns, Gerhard Prinzhorn, hatte die Idee, zu der im firmentypischen rosagehaltenen schwimmenden Kaffeetafel, berichtet der Geschäftsführer der in Wittenberge ansässigen Deutschlandzentrale von Austrotherm, Lars Peter.

Das erfrischende Heißgetränk in seinen Varianten wird der Wittenberger Kaffeeröster Frank Wenzel zur Verfügung stellen und den Kaffee aufbrühen. „Alle Prignitzer können dabei sein und den Rekordversuch unterstützen“, sagt Cornelia Leue. Um mitzumachen, genüge es, sich am Sonntag, 10. Juli, mit Stuhl am Hafen einzufinden und ab 15 Uhr an der Kaffeetafel Platz zu nehmen.

Neben diesem Spektakel gibt es jedoch noch mehr zu tun beim Elbebadetag. Der Freitag gehört traditionell den Schülern. Sie messen sich in der Schwimmstaffel und im Junior-Drachenbootrennen. Am Sonnabend starten dann die verschiedenen Erwachsenen-Mannschaften in ihren Drachenbooten. Abends gibt es eine Party für Jung und Alt im Nedwighafen.

Neu im Programm ist der Deichcross. Das ist eine 4500 Meter lange Strecke mit verschiedenen Hindernissen, die den Teilnehmern einiges abverlangen: Gratwanderung, Hängeparty oder Deichjump heißen die Disziplinen.

Beim Elbeschwimmen am Sonntagvormittag stehen zwei Strecken zur Auswahl. Die 1500-Meter-Distanz richtet sich an sichere Schwimmer und Breitensportler, die diese Strecke erfahrungsgemäß gut bewältigen können. Anspruchsvoller sind da die 6000 Meter. Die Badewannenregatta gehört wie in jedem Jahr wegen des großen Schauwerts mit zu den Höhepunkten des Sonntags.

Von Andreas König

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