Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Selberbauen angepriesen
Lokales Prignitz Selberbauen angepriesen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 25.02.2017
Junge Familien in Pritzwalk können auch in den Ortsteilen – hier Falkenhagen – Bauland finden. Quelle: Andreas König
Anzeige
Pritzwalk

In der Stadt Pritzwalk und den Ortsteilen werden Wohnungen und Eigenheime gebaut. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Bauanträge aus den vergangen fünf Jahren, die das Fachgebiet Beteiligungsmanagement, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung der Stadtverwaltung jetzt vorgelegt hat. Demnach entstanden in den zurückliegenden fünf Jahren insgesamt 73 Wohngebäude. Die meisten davon waren Eigenheime. 60 Einfamilienhäuser wurden errichtet. Die übrigen 13 Gebäude sind Mehrfamilienhäuser, die aber insgesamt 176 Wohnungen unterschiedlicher Größe bieten.

Wie hoch die damit verbundenen Investitionen sind, kann man nur mutmaßen. „Das hängt auch stark von der Gebäudegröße und der Ausstattung ab“, erklärt Ronald Thiel, Fachgebietsleiter und stellvertretender Bürgermeister. Seiner Erfahrung nach beginnen die Baukosten für ein Einfamilienhaus in Pritzwalk bei 150 000 bis 160 000 Euro. „Wenn sehr günstig gebaut wird.“ Steigen die Wohnflächen und der Standard der Ausstattung, gebe es nach oben kaum eine Grenze. „In jedem Fall gibt es einen nachweisbaren Bedarf an Wohnraum in Pritzwalk“, schätzt Thiel. Von einigen Ausnahmen abgesehen, liege dieser Bedarf bei rund zehn Einfamilienhäusern pro Jahr. Die Bauwilligen sind häufig junge Familien. Bislang könne die Stadt ihnen zwar Angebote unterbreiten, wo gebaut werden kann, doch „je konkreter die Vorstellungen der künftigen Bauherren sind, desto schwieriger wird es, was Lage, Grundstücksgröße und Gestaltungsmöglichkeit angeht“, sagt der Vizebürgermeister. Bauwilligen größere Auswahlmöglichkeiten anzubieten sei daher eines der Ziele der Verwaltung.

30 neue Parzellen an der Lothriger Straße

Schwerpunkt beim Hausbau ist ganz klar die Kernstadt Pritzwalk. Von den 60 Einfamilienhäusern, die in den vergangenen fünf Jahren entstanden sind, stehen 44 in Pritz­walk. Unter den Ortsteilen gebe es keinen Schwerpunkt sagt Thiel. Allerdings seien beispielsweise in Streckenthin in den vergangen Jahren vergleichsweise mehrer Häuser entstanden als andernorts.

„Wir haben zwar derzeit keine ganz großen Baugebiete, aber im Verbund mit privaten Anbietern wollen wir Bürgern, die in Pritzwalk bauen möchten, vielleicht auch Rückkehrern oder Menschen aus anderen Teilen des Landkreises und des Landes Bauland zur Verfügung stellen können“, sagt Thiel. Zu diesem Zweck bereite sein Fachbereich gegenwärtig weitere Flächen vor, über deren Lage er allerdings derzeit noch nicht reden wolle. Ein Beispiel für privates Engagement sei der jetzt der zum Beschluss stehende Bebauungsplan für die Lothringer Straße. 30 Parzellen sollen dort vermarktet werden.

Bauwillige sollen nicht abwandern

Während die Einfamilienhäuser in der Regel von den Bauherren selbst genutzt werden, entstehend die Mehrfamilienhäuser meist im Auftrag von Vermietern, die bereits in der Region aktiv sind. Uthemanns Hof ist ein Beispiel. Zwar beteiligt sich auch die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft Pritz­walk am Neubau – oftmals als Lückenbebauung, doch habe sie nicht den größten Anteil an der Errichtung.

„Wenn Familien in Pritzwalk bauen wollen oder vielleicht sogar hierher ziehen, müssen wir ihnen die Möglichkeit bieten“, sagt Thiel. Es wäre fatal, wenn Bauwillige mangels Gelegenheit in andere Kommunen oder gar Regionen ausweichen müssten.

Von Andreas König

Zwei junge Pritzwalker sind selbst auf der Suche nach einem besseren Leben. Das Thema liegt ihnen so sehr am Herzen, dass sie nunmehr ein eigenes Portal zum natürlichen Leben betreiben. Dabei möchten sie anderen Tipps geben.

25.02.2017

Die Pritzwalker Stadtverordneten entscheiden am Mittwoch nicht-öffentlich, ob die ehemalige Baumschule im Hainholz an Bernd-Uwe Arndt verkauft wird. Der Betreiber der Heidelbeerplantage will auf zehn Hektar Gelände weitere Anbauflächen schaffen. Doch dagegen regt sicht Widerstand. Auch die Zustimmung des Stadtparlaments ist nicht gewiss.

24.02.2017

Familie Stahlberg-Stier aus Kühlungsborn ist neuer Betreiber des Lenzener „Hauses am See“. Nachdem der Vertrag mit dem bisherigen Betreiber Marcel Bartoschewitz nicht mehr verlängert worden war, stand zuerst ein „Aus“ für das Haus an, doch ab Oktober letzten Jahres wendete sich alles zum Guten.

24.02.2017
Anzeige