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Selbstgenähtes mit neuem Label

Meyenburg Selbstgenähtes mit neuem Label

Das Modemuseum Meyenburg bietet jetzt selbstgenähte Unikate mit einem neuen Label an. So erhalten alte Kleidungsstücke einen neuen Zweck – zum Beispiel als Naschkissen. Die Idee kam aus dem Verein Modemuseum Schloss Meyenburg, berichtete Museumschefin Susan Hoyer.

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Susann Hoyer präsentiert Naschkissen mit neuem Label: Die Unikate entstehen aus abgelegten Kleidungsstücken, die weiterverarbeitet wurden.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Naschkissen und andere Kleinigkeiten gibt es jetzt im Museumsshop des Meyenburger Modemuseums unter einem neuen Label. Der kleine rote Aufnäher trägt den Schriftzug Schloss Meyenburg und zeigt daneben das charakteristische Schlossportal im Neorenaissance-Stil. „Die Idee für das neue Label ist im Verein Modemuseum Schloss Meyenburg entstanden“, erklärt dazu die Geschäftsführerin des Modemuseums, Susan Hoyer.

Demnach habe sich das Vorstandsmitglied Ina Muhß sehr für die Entwicklung des Labels eingesetzt. Barbara Nieß habe sich dann an die Fertigung der stofflichen Unikate gemacht, die nun unter dem Label „Schloss Meyenburg“ verkauft werden, so die Museumschefin.

Naschkissen aus alten Mänteln und Hemden

Die Käufer dieser Einzigartigkeiten werden mit folgenden Worten auf ihre Entstehung hingewiesen: „Ein zweites Leben – wer wünscht es sich nicht? Allen hier zum Verkauf angebotenen Gegenständen wurde ein zweites Leben geschenkt. Sie wurden aus Kleidung hergestellt, die aus unterschiedlichen Gründen aus dem Kleiderschrank entfernt wurde. Mal passte sie nicht mehr oder war unmodern.“ Die Naschkissen zum Beispiel sind aus einem alten Mantel oder einem abgelegten Oberhemd entstanden. Die Partien mit den ursprünglichen Taschen wurden übernommen. „Da kann man kleine Naschereien drin verstecken“, so Susan Hoyer. „Unser Ziel ist es, auf Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen. An Kleidung aus Wolle oder Seide haben nicht nur Menschen gearbeitet, sondern es wurden auch Rohstoffe verarbeitet.“ Durch ihr „erstes Leben“ sind die Materialien oft gewaschen und somit frei von Schadstoffen.

Nun werden sie in Kombination mit einem Ergänzungsstück zu neuem Leben erweckt. So entstehen absolute Einzelstücke – nicht nur Kissen, sondern auch Kinderkleidung sind unter dem Label zu haben.

Von Beate Vogel

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