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Seniorenwoche in Pritzwalk und Meyenburg

Buntes Programm am Nachmittag Seniorenwoche in Pritzwalk und Meyenburg

Seniorinnen und Senioren in Pritzwalk und Meyenburg nahmen an der 23. Brandenburgischen Seniorenwoche teil: Während knapp 90 Zuhörer in Meyenburg einem Vortrag über den Rettungsdienst des Kreises lauschten, genossen knapp 100 in Pritzwalk die derben Witze der „Wilden Hilde“.

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„Die wilde Hilde“ hob die Stimmung im Pritzwalker Kulturhaus gestern enorm.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk/Meyenburg. Zarte Gemüter waren am Dienstagnachmittag im Pritzwalker Kulturhaus an der falschen Adresse: „Die wilde Hilde“ – man kann es nicht anders sagen – mischte die Gäste mit zotigen Witzen regelrecht auf. Und die meisten zündeten auch: Ob es nun um die Folgen der Schwerkraft im Alter ging oder um dieses oder jenes Zipperlein, um Sex oder um die Schönheit. Bei Kostümkünstler Hardy Stemmann aus Parchim war jedenfalls garantiert nicht alles echt, sondern aus Schaumstoff, wie er den Pritz­walker Seniorinnen bei der Eröffnung der 23. Brandenburgischen Seniorenwoche offenherzig präsentierte – ein Paradiesvogel mit brandenburgischem Blut in den Adern.

Bürgermeister Wolfgang Brockmann lobte zuvor die gute Seniorenarbeit in der Stadt und wünschte den knapp 100 Gästen viel Spaß: „Langeweile kommt hier nicht auf.“ Die Seniorenbeiratsvorsitzende Lilo Kania beleuchtete kurz die Seniorenarbeit in der Dömnitzstadt. So feierte der Seniorenbeirat im März erst sein 20-jähriges Bestehen (die MAZ berichtete). Unter anderem habe sich das allmonatliche Seniorenkino hervorragend etabliert. „Unser Dank geht an Kulturhausleiterin Roswitha Bohnsack, die das alles immer organisiert“, sagte Kania.

Das Motto war schon einmal da

Die Seniorenwoche in Pritzwalk begann am Montag mit einem Vortrag von Wolfgang Simon in der Bibliothek. Am Mittwoch startet um 10 Uhr an der Alten Mälzerei eine Radtour zum Waldcafé in Streckenthin. Autofahrer können sich auch direkt dort einfinden, lud Lilo Kania ein.

Bereits am Montagnachmittag haben knapp 90 Seniorinnen und Senioren aus dem Amt Meyenburg die Seniorenwoche im Festsaal des Schlosses eröffnet. Zwar ist das Motto das gleiche wie 2015, wie Amtsdirektor Matthias Habermann etwas verwundert bemerkte: „Aber sicher liegt das daran, dass es für jeden eine Selbstverständlichkeit sein sollte, egal ob alt oder jung.“ Jeder sollte sich „sicher und geborgen“ fühlen.

 Kitakinder aus der Kita Luisenhaus treten bei der Veranstaltung im Festsaal des Schlosses Meyenburg auf

Kitakinder aus der Kita Luisenhaus treten bei der Veranstaltung im Festsaal des Schlosses Meyenburg auf.

Quelle: Beate Vogel

Im Amt leben aktuell 4319 Einwohner, informierte Habermann: „Der jüngste ist gerade zwei Wochen, die älteste 96 Jahre alt.“ Dass es anders als sonst nur drei Bürger weniger als im Jahr davor sind, liege n daran, dass 2015 mehrere Flüchtlingsfamilien aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und Eritrea ins Amt gezogen sind, die in Meyenburg und Stepenitz leben. „Von diesen 69 neuen Einwohnern sind 35 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.“ Auch sie können sich im Amt sicher und geborgen fühlen.

Kitakinder sangen Lieder

Nach dem Programm im Festsaal gab es Kaffee und Kuchen im Café des Modemuseums, informierte Diether Pickel, der Seniorenratsvorsitzende für das Amt Meyenburg. Zu Gast waren auch der Amtsausschussvorsitzende Falko Krassowski und Marko Fischer, Bereichsleiter Meyenburg beim DRK. Nachdem die Kinder aus der Evangelischen Kindergartens Luisenhaus in Meyenburg Lieder gesungen hatten, referierte René Glaeser, Werkleiter des Rettungsdienstes beim Landkreis Prignitz, über seinen Bereich. Schließlich spielte die Mandolinengruppe aus Wendisch Priborn.

Die zentrale Festveranstaltung des Landkreises zur 23. Brandenburgischen Seniorenwoche findet übrigens am morgigen Donnerstag in Sargleben (Gemeinde Karstädt) statt.

Von Beate Vogel

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