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Shantychöre im ausverkauften Festspielhaus

Wittenberge Shantychöre im ausverkauften Festspielhaus

Lieder voller Melancholie und Romantik, Fernweh und Frohsinn: „Leinen los“ hieß es beim Shantychortreffen im Wittenberger Kultur- und Festspielhaus, wozu „De Buhnenkieker“ eingeladen hatten. Als besonderen Gast konnten sie im ausverkauften Saal den Shantychor „Luv un Lee“ aus Rostock begrüßen.

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„De Buhnenkieker“ luden zu dem Konzert ein.

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. Leinen los für das Shantychortreffen 2017 hieß es am Sonnabend im Kultur- und Festspielhaus Wittenberge. Der Wittenberger Shantychor „De Buhnenkieker” hatte erneut zum Mitsingen und Mitschunkeln eingeladen. Unterstützung holten sich die Elbestädter diesmal aus der Hansestadt Rostock mit dem Shantychor „Luv un Lee”. Seit 18 Jahren gibt es jährlich das Shantychortreffen. Die Liste der Chöre, die zu Gast waren, ist inzwischen lang.

Das erste Lied „Wir lieben die Stürme” sangen am Sonnabend beide Chöre gemeinsam. Dann wechselten sie sich vor und nach der Pause jeweils einmal ab, um zum Finale noch einmal gemeinsam zu singen.

Humorvoller „Hafenunterricht“

Zuerst waren die Rostocker dran. „Volldampf voraus” sangen die Rostocker Jungs unter der Leitung von Herbert Schoof. Dabei gab er auch einen humorvollen „Hafenunterricht”. So erfuhren die Zuhörer im ausverkauften Kulturhaus etwa folgendes: Liegt das Dock weit weg von der Kneipe, sagt man Trockendock dazu. „Fast wäre ich mal Kapitän geworden. Dann habe ich aber das Studium aufgegeben”, berichtete Herbert Schoof. Der Grund: Man muss Sextanten kennen. „Ich habe aber nur zwei Tanten”. Als Shantyman bezeichnet man den Vorsinger der Matrosen und so sang Shantyman Harald im Anschluss das Lied „Santiano”. Danach erklangen internationale Seemannslieder wie „Yello Rose of Texas”. Auch beim Konzert in Wittenberge sammelte der Chor Spenden für die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, für die die Rostocker 33 000 Euro schon ersungen haben. Seit 36 Jahren besteht der Shantychor „Luv un Lee”.

„Das weite Meer ist unsre Welt”

Mit ihrer Erkennungsmelodie „Wir sind die Buhnenkieker von der Elbe” begannen die Wittenberger Jungs ihren Reigen bunter Seemannslieder. Mit dem Stück „Das weite Meer ist unsre Welt” zeigten sie, was sie lieben. Auch der eine oder andere Seemannswitz wurde erzählt.

„Wir sind Fans von ’De Buhnenkieker’ und sind bei fast jeder Veranstaltung dabei”, sagten Helga und Erwin Arndt, Rentner aus Retzin (Gemeinde Groß Pankow).

„Sehr gut” gefiel auch Barbara Aßmus aus Lenzen die Veranstaltung. „’De Buhnenkieker’ kennen wir schon. Der Rostocker Shantychor ist super. Besonders die Frau mit dem Akkordeon gefällt mir gut”, meinte ihre Begleiterin Ursula Kambach aus Lenzen.

Von Jens Wegner

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