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Silberhochzeit der Städtepartner

Putlitz bekommt Besuch aus Kaltenkirchen Silberhochzeit der Städtepartner

Ein Bus mit 34 Menschen aus Kaltenkirchen kam am Sonnabend in der Partnergemeinde Putlitz an. Die Städtepartner feierten gemeinsam „Silberhochzeit“. Denn seit 25 Jahren besteht die Freundschaft. Gepflegt wird sie vor allem mit Besuchen von Mitgliedern aus Vereinen und Verbänden – so wie am Sonnabend in Putlitz.

Putlitz. Die Städtepartnerschaft zwischen Putlitz und Kaltenkirchen besteht seit 25 Jahren. Das wird gefeiert. 34 Kaltenkirchener kamen Sonnabend nach Putlitz.

„Um die Wendezeit ist die Städtepartnerschaft entstanden“, erklärt Bernd Dannemann, Bürgermeister von Putlitz. „Damals hat es Anwohner aus der Region nach Kaltenkirchen gezogen, welche von dort aus die Verbindung zu Putlitz geknüpft haben.“ Ausgangspunkt der Freundschaft zwischen den Städten seien dann zwei junge Damen aus Putlitz gewesen, die in Kaltenkirchen ihre Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten begonnen haben. „Das war 1991“, erinnert sich Bernd Dannemann. „Die Verantwortlichen aus Kaltenkirchen wussten, dass beide Frauen nach Abschluss ihrer Ausbildung in die Prignitz zurückkehren würden. Trotzdem übernahmen sie die Hälfte der Ausbildungskosten.“ Die bis dato „lose Beziehung“, wie Bernd Dannemann sie nennt, entwickelte sich dann im Laufe der Jahre zu der bekannten Partnerschaft.

Händedruck von Siegfried Raabe (l) aus Kaltenkirchen und Bernd Dannemann aus Putlitz

Händedruck von Siegfried Raabe (l.) aus Kaltenkirchen und Bernd Dannemann aus Putlitz.

Quelle: Celine Wegert

Siegfried Raabe, Vorsitzender der SPD und der Arbeiterwohlfahrt in Kaltenkirchen, betont, dass es sich bei der Partnerschaft um einen gesellschaftlichen Aspekt handle, der fast ausschließlich auf gegenseitigen Besuchen beruhe. „Es ist sehr wichtig, dass die Städtepartnerschaft belebt wird. Das kam vor allem in letzter Zeit viel zu kurz.“ Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Freundschaft zwischen den Städten organisierte Siegfried Raabe nun zu Sonnabend einen „Bürgerbus“ nach Putlitz. Der erreichte nach zweieinhalb Stunden Fahrt um 11.30 Uhr, mit knapper Verspätung, die Stadt.

„Als stellvertretender Bürgervorsteher aus Kaltenkirchen, ist es meine Aufgabe, die Stadt nach außen hin zu vertreten. Dabei liegt mir die Aufrechterhaltung der Partnerschaft natürlich sehr am Herzen“, erläutert der SPD-Vorsitzende.

Von den 34 Besuchern sind allein 25 in der SPD tätig. Vertreter der Arbeiterwohlfahrt sowie aus Vereinen sind dabei. „Es ist toll, wie viel Interesse an einer Zusammenkunft in Putlitz besteht. Innerhalb von zwei Wochen, war der Bus sprichwörtlich voll.“

Zur Burgfräuleinwahl 2016 kommen die Kaltenkirchener wieder

Für den Besuch hat der Putlitzer Bürgermeister Bernd Dannemann sich etwas besonderes einfallen lassen. „Wir werden den Tag mit einer kleinen Stadtrundfahrt durch Putlitz beginnen. Dann machen wir an dem Friedhof halt, wo die Besucher etwas zur Kriegsgräberstätte hören werden. Das Mittagessen, welches Siegfried Raabe sponsert, nehmen wir in der Gaststätte Borchert ein.“ Zum gemeinsamen Kaffeetrinken in die Gaststätte Schumacher lud Bernd Dannemann persönlich ein. Am Nachmittag startete der Kaltenkirchener Bus dann wieder gen Heimat.

Einen Termin hat sich Kaltenkirchens Vize-Bürgermeister Siegfried Raabe schon im Kalender eingetragen: „Spätestens am 12. Juni 2016, am Tag der Putlitzer Burgfräuleinwahl, werden wir die Stadt mit mehreren Leuten wieder besuchen.“

Von Celine Wegert

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