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Prignitz Silmersdorfer siegen auch in Neuhausen
Lokales Prignitz Silmersdorfer siegen auch in Neuhausen
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17:39 29.05.2016
Die Champions von morgen? Erstmals dabei die neue Pirower Jugendwehr mit Jugendwartin Kathleen Kaliebe. Quelle: Michael Beeskow
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Neuhausen

Silmersdorf und immer wieder Silmersdorf. Auch am Sonnabend setzten sich die Mannen von Ortswehrführer Jörg Mußfeldt beim Amtsausscheid von Putlitz-Berge durch. Bereits zum vierten Mal in Folge. Dabei erwiesen sich die alten Rivalen aus Neuhausen wieder als harte Konkurrenten. Beim Löschangriff lief es für die Gastgeber mit 32,51 Sekunden nahezu perfekt. Doch um einen Tick besser waren die Silmersdorfer mit 31,6 Sekunden. Als eine Motivation für ihr starkes Auftreten nannte Jörg Mußfeldt dann auch die Gastgeber: „Die Neuhausener sind immer dicht dran.“ Das Erfolgsrezept der Silmersdorfer erklärte er so: „Von der Jugend an haben wir immer gut geübt.“ Durch ein paar Fehler kam Neuhausen diesmal auf den dritten Platz, den zweiten schnappte ihnen die Feuerwehrleute aus Pirow weg.

Dennoch konnten sich die Neuhausener sehr zufrieden zeigen. Als Gastgeber eines rundum gelungenen Amtsausscheids konnten sie sich gewissermaßen als Sieger der Herzen verstehen. Ortswehrführer Reiner Gerike haderte dann auch nicht mit den Fehlern beim Wettkampf. Mit Stolz konnte er auf das perfekt hergerichtete Wettkampfgelände verwiesen. Bau- und Ordnungsamtsleiter Peter Jonel meinte augenzwinkernd, das neue, zum Jahresende versprochene Einsatzfahrzeug dürfte bei den Neuhausenern zusätzliche Kräfte freigesetzt haben.

220 Feuerwehrleute und Helfer

Amtsbrandmeister Christian Reisinger hob die Wichtigkeit des Amtsausscheids hervor: „Die Feuerwehr präsentiert sich hier auch der Öffentlichkeit.“ Beim 24. Amtsausscheid in Neuhausen waren immerhin 220 Feuerwehrleute und Helfer präsent, zehn Jugendmannschaften, davon acht in der AK I bis 14 Jahre gingen an den Start sowie acht Männermannschaften. „Die Jugend ist stark im Kommen“, meinte er .

Dafür standen beim Amtswehrtreffen vor allem die Pirower. Erst vor wenigen Wochen hat sich dort eine neue Jugendwehr gebildet, die gleich mit zwei Mannschaften in der AK I erstmals ins Wettkampfgeschehen eingriff. Jugendwartin Kathleen Kaliebe dirigierte ihre quirligen Schützlinge, die mit Feuereifer bei Sache waren. „Wir haben so viele Kinder in Pirow und da haben wir es einfach probiert“, berichtete sie über die Gründung der Jugendwehr. Die Feuerwehrbegeisterung hat sich offenbar auch von den jungen Müttern auf die Kinder übertragen. „Wir wollten in Pirow immer eine Frauenmannschaft aufstellen“, erzählt Kathleen Kaliebe. Mit Blick auf die jüngsten Kameradinnen und Kameraden meinte sie: „Aber es hat dann immer nicht geklappt.“

Viele Kinder kaum älter als sechs Jahre

Von den 13 Mädchen und Jungen sind viele kaum älter als sechs Jahre, das älteste Mädchen ist gerade zwölf. Das Amt hat sie komplett ausgestattet, so dass sie auch wie die Profis an den Start gehen konnten.

Von Michael Beeskow

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