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Prignitz Sirene raubt Anwohnern den Schlaf
Lokales Prignitz Sirene raubt Anwohnern den Schlaf
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00:18 26.06.2017
Solch eine Sirene alarmiert die Feuerwehr zum Einsatz. Quelle: Foto: dpa
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Neu Premslin

In der Nacht zu Freitag wurden die Bewohner von Neu Premlin und Umgebung um ihren Schlaf gebracht. Zwischen Mitternacht und zwei Uhr nachts heulte die Sirene im Dorf mehrfach, zum Teil ununterbrochen. Doch ein Feuerwehreinsatz gab es nicht, wie Sven Steinbeck, stellvertretender Ortsvorsteher von Premslin, auf Nachfrage mitteilt. „Zum wiederholtem Mal hatte die Sirene einen Kurzschluss, womöglich durch einen Wasserschaden.“ Kein Wunder bei der großen Gewitterfront, die am Donnerstagabend durch die Prignitz zog. „Die Feuerwehr kam und klemmte die Anlage ab, damit die Anwohner nicht weiter belästigt werden.“ Es folge eine baldige Instandsetzung.

Bis nach Perleberg war der laute Sirenenton zu hören. Viele Bewohner waren aufgeschreckt. Niemand wusste, ob es sich um einen Ernstfall oder einen technischen Defekt handelt. Viele Nachfragen und eine aufgeregte Diskussion gab es daraufhin auf sozialen Netzwerken. Nicht zuletzt auch wegen dem einsatzreichen Tag für die Feuerwehren, aufgrund der Unwetterlage. Erst gegen zwei Uhr nachts hatte der Spuk ein Ende und der durchdringende Ton verschwand.

„Wenn etwas kaputt geht, dann ist das so. Eine Garantie, dass es funktioniert gibt es nicht“, so eine Anwohnerin aus Neu Premslin. „Doch gerade günstig ist das nicht.“ Klar, dass man bei solch einem Lärm aus dem Schlaf gerissen wird. So wird es vielen Bewohnern von Neu Premslin gegangen sein.

Mit dem an- und abschwellenden Heulton der Sirene werden normalerweise Einsatzkräfte der Feuerwehr gerufen oder die Bevölkerung wird vor speziellen Gefahren im Katastrophenfall gewarnt. Auf zahlreichen Dörfern gibt es noch derartige Sirenen. In den Städten wird ausschließlich über digitale Meldeempfänger alarmiert, die jeder Feuerwehrmann hat.

Von Marcus J. Pfeiffer

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