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Prignitz So süß: Edgar ist das Jubiläums-Baby
Lokales Prignitz So süß: Edgar ist das Jubiläums-Baby
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02:15 16.07.2017
Chefarzt Volkmar Hübel, die Eltern Lina Bleß und Marcel Köhn mit ihrem Sohn Edmund und Geschäftsführer Karsten Krüger. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

Edgar Köhn ist 3194 Gramm schwer und 52 Zentimeter lang. Er ist das 200. Neugeborene auf der Gynäkologiestation im Perleberger Kreiskrankenhaus in diesem Jahr. Am Dienstag kam der kleine Mann kurz nach Mitternacht auf die Welt. Mama Lina Bleß aus Potsdam und Papa Marcel Köhn aus Wittenberge sind sichtlich froh, dass alles so gut verlaufen ist, und nun stolze Eltern eines Sohnes. „Wir sind sehr zufrieden mit den Ärzten und Schwestern. Alle machen einen guten Job“, sagte Marcel Köhn. Über 22 Sunden dauerte die Normalgeburt im Perleberger Krankenhaus. „Wir freuen uns sehr über das Familienzimmer, was wir hier haben. So konnten wir die ersten Stunden gemeinsam mit unserem Kind verbringen. Zudem ist es eine große Entlastung, da wir uns abwechseln konnten“, so der Vater weiter.

Gemeinsam wird die kleine Familie in Wittenberge leben. Marcel Köhn ist 33 Jahre alt und Berufssoldat, er kommt aus der Region. Lina Bleß, 22 Jahre alt, ist Potsdamerin, dort ging sie auch zur Arbeit. Doch nun mit einem kleinen Sohn wird sie sich hier etwas in der Region suchen, wie sie selbst verriet.

Leicht über dem Vorjahreswert

Der Name Edgar ist nicht zufällig gewählt. Zuvor erstellten die werdenden Eltern eine Namensliste. Bei Edgar waren sich beide einig. „Wir wollten einen etwas älteren Namen, der nicht so modern ist und auch in Zukunft immer noch aktuell bleibt“, sagte Marcel Köhn. „Zudem ist der eigentliche Geburtstermin am 8. Juli gleichzeitig Namenstag von Edgar. Das passt, dachten wir uns.“

Chefarzt Volkmar Hübel, die Eltern Lina Bleß und Marcel Köhn mit ihrem Sohn Edmund und Geschäftsführer Karsten Krüger. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Gratulanten waren zu diesem besonderen Ereignis Karsten Krüger, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses und Volkmar Hübel, Chefarzt der Gynäkologie. „Perleberg hat als einziges Krankenhaus in der Prignitz eine Geburtsstation“, informiert Karsten Krüger. „Wir haben aber auch jährlich einige werdende Eltern die aus Kyritz und sonstigen auswertigen Regionen zu uns kommen.“ Die Geburtenzahlen sind seid geraumer Zeit steigend, so Karsten Krüger. Trotzdem schwanken die Zahlen von Monat zu Monat und von Jahr zu Jahr. „Wir gehen davon aus, dass wir 400 Babys in diesem Jahr erreichen werden. Im letzten Jahr lagen wir leicht darunter“, sagte der Geschäftsführer weiter.

Prignitz ist geburtenschwächster Landkreis

Genau waren es 377 Neugeborene im vergangenen Jahr, 180 Mädchen und 197 Jungen. So hat es die MAZ bereits Anfang 2017 berichtet. Das bedeutete eine enorme Steigerung gegenüber 2015, als nur 305 Babys in Perleberg das Licht der Welt erblickten. In den Jahren zuvor lag die Geburtenzahl etwa bei 330. Die Tendenz geht, sofern man das überhaupt wirklich prognostizieren kann, aber diesmal wieder zu einer höheren – im Jahr 2015 mit seiner extrem niedrigen Geburtenzahl wurde das 200. Baby erst Ende August verzeichnet.

Nicht alle Neugeborenen in Perleberg sind aber auch Bürger des Landkreises: Etwa zehn Prozent der entbindenden Mütter kommen aus anderen Regionen. Landesweit gilt die Prignitz als der geburtenschwächste Landkreis. Spitzenreiter sind Potsdam und Umgebung.

Von Marcus J. Pfeiffer und Bernd Atzenroth

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