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Sommeraktion der Naturwacht

Lenzen Sommeraktion der Naturwacht

Die 23. Sommeraktion der Naturwacht wird gemeinsam mit dem Besucherzentrum Burg Lenzen organisiert. Kinder sollen dabei gemeinsam mit dem Wassertropfen Plitsch auf Weltreise gehen und erfahren, warum die Erde blauer Planet genannt wird.

Unterstützt wird das Projekt von der Sparkasse Prignitz.

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Kinder aus den Klassen 1, 2 und 4 der Gijsel-van-Lier-Grundschule Lenzen kamen zur Eröffnung der Sommeraktion nach Perleberg.

Quelle: Andreas König

Perleberg. Reisen bildet bekanntlich. In diesem Sommer können Kinder und interessierte Erwachsen sogar auf Weltreise gehen. Auf den Spuren des Wassertropfens Plitsch erfahren sie, warum unsere Erde „blauer Planet“ genannt wird, wie das Wetter entsteht, welch vielfältiges Leben in Tümpeln, Seen, Flüssen und Meeren herrscht und wie bedroht es ist.

Zum mittlerweile 23. Mal bietet die Naturwacht im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg ihre Sommeraktion an. „Die Menschen in der Prignitz lieben ihre Heimat und ihre Natur, aber sie wissen manchmal gar nicht, welche Schätze hier heimisch sind“, sagte Naturwacht-Rangerin Ricard Rath. „Mit unserer Sommeraktion wollen wir einen Beitrag leisten, das Wissen über die heimische Natur und ihre Vielfalt zu stärken.“ Allerdings wolle man einen mehr globalen Ansatz wählen und habe sich daher entschieden, die globalen Wasserkreisläufe zu thematisieren. „Mit dem Besucherzentrum Burg Lenzen haben wir einen starken Partner gefunden, mit dessen Hilfe wir neue Akzente setzen können“, sagte Ricarda Rath.

Plitsch fliegt rund um die Welt

Sabine Forberg von der Burg Lenzen hatte einige wissbegierige Schüler der Gijsels-van-Lier-Grundschule Lenzen nach Perleberg mitgebracht. Bei der Sparkasse Prignitz, die die Sommeraktion seit deren Beginn unterstützt, stellte sie den Wassertropfen Plitsch vor. Die Kinder gaben teilweise verblüffend fachkundige Redebeiträge ab und wussten bereits von der Erderwärmung, teilweise gaben sie putzige Antworten. Das „Neunauge“ wurde zum „Neunäuger“, der Blutegel zum „Blutigel“. Dass die Elbe ihrerseits in die Nordsee mündet, lernten die Jungen und Mädchen bei der Gelegenheit gleich noch dazu. Plitsch stammt eigentlich aus Hawaii, beginnt seine Weltreise jedoch von der Burg Lenzen aus. Er fliegt auf einer Wolke über die Ozeane, besucht die Eisbären in der Arktis, deren Lebensgrundlage leider immer mehr dahin schwindet und landet schließlich in Afrika. Dort ist seine liebevoll bebilderte Reise zunächst zu Ende.

Artenvielfalt in der Elbtalaue

Wie es weitergeht, darüber sollen sich Kinder aller Altersgruppen selbst Gedanken machen. „Die Weltreise von Plitzsch ist eines von fünf Projekten, die wir in diesem Jahr anbieten“, sagte Sonja Biwer, Mitarbeiterin des Besucherzentrums der Burg Lenzen. Themen sind die außergewöhnliche Artenvielfalt der Elbtalaue, „Wechselhaftes Wetter“, „Müll im Meer“ sowie „Virtuelles Wasser“. Bei letzterem Thema geht es um das unsichtbare, versteckte Wasser, das in vielen Produkten steckt. „Die Aktionstage bieten wir teilweise auf Nachfrage an, teilweise zu festen Terminen, die noch bekanntgegeben werden“, sagte Ricarda Rath.

André Wormstädt, Sparkassenvorstandsvorsitzender lobte die Ideen und nannte die Unterstützung des Instituts „gut angelegtes Geld“.

Von Andreas König

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