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Sonnenstrom aus Putlitz

Berliner Firma möchte zwei große Photovoltaik-Anlagen bauen Sonnenstrom aus Putlitz

Die Berliner Firma Parabel möchte entlang der Bahnstrecke nach Pritzwalk jeweils südlich der Stadt Putlitz und ihres Ortsteils Laaske eine große Photovoltaik-Anlage bauen. Im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung stellte Projektentwickler Ole Martens das Vorhaben am Donnerstag vor.

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Das Putlitzer Solaranlagen-Baugebiet soll hinter den Abstellgleisen am Bahnhof beginnen.

Quelle: Parabel

Putlitz. Die Berliner Firma Parabel möchte entlang der Bahnstrecke von Putlitz nach Pritzwalk zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen bauen. Im Hauptausschuss der Putlitzer Stadtverordnetenversammlung, die Donnerstagabend tagte, stellte Firmenmitarbeiter Ole Martens das Vorhaben vor. Da die Ausschussmitglieder die Unterlagen dazu schon rechtzeitig zugesandt bekommen hatten, konnte sich der Parabel-Projektentwickler kurzfassen.

Aus den Unterlagen zur Projektvorstellung geht hervor, dass die Anlagen zur Gewinnung von Elektroenergie aus Sonnenenergie bei Putlitz und dem Putlitzer Ortsteil Laaske beidseits der eingleisigen Bahnlinie installiert werden sollen. Die Flächen sind derzeit noch in landwirtschaftlicher Nutzung.

Das Planungsgebiet Putlitz Süd beginnt am südlichen Stadtrand und endet an dem Waldgebiet nördlich von Laaske. Das Planungsgebiet Laaske befindet sich südlich des Dorfes und reicht bis zum Wald vor Jakobsdorf.

Die projektierte Spitzenleistung der Anlagen soll insgesamt 20 Megawatt Peak betragen. Der Strom soll mittels Erdkabel zu dem in Bau befindlichen Netzverknüpfungspunkt mit Umspannwerk der Firmen 50 Hertz und Edis bei Mertensdorf geführt und dort in die 380-Kilovolt-Freileitung eingespeist werden.

Von Parabel vorgesehen ist, die beiden Solarstromprojekte zeitlich nacheinander in einem Abstand von zwei Jahren zu realisieren. Zuerst soll die Photovoltaik-Freiflächenanlage Putlitz Süd errichtet werden. Zu Beginn der achtwöchigen Bauphase kann es laut Vorhabensbeschreibung durch das „Einrammen“ der Trägerpfosten einen erhöhten Lärmpegel geben. Falls es zu optischen Beeinträchtigungen kommt, ist es laut Projektentwickler Martens durchaus eine Option, in diesem Bereich Gehölze zu pflanzen.

In der Prignitz ist die Firma Parabel bereits durch zwei größere Projekte bekannt, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden: Die Photovoltaik-Freiflächenanlagen Jännersdorf und Krempendorf mit einer Gesamtspitzenleistung von 75 Megawatt Peak, die Parabel errichtete und betreibt.

Sollte die Stadtverordnetenversammlung beiden Projekten zustimmen, übernimmt Parabel die Kosten für das notwendige Bebauungsplanverfahren. Weiteres wird üblicherweise in einem städtebaulichen Vertrag geregelt.

Nach sachlicher Diskussion befürworte der Hauptausschuss die beiden Solarprojekte. Er empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, darüber schon auf der nächsten Sitzung am Donnerstag, 17. Dezember, zu beraten.

Voraussetzung für einen möglichen Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans ist laut Bürgermeister Bernd Dannemann, dass von der Berliner Firma vollständige Antragsunterlagen rechtzeitig vor Ende der Ladungsfrist am kommenden Dienstag eingereicht werden.

Von Ulrich Fischer

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