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Prignitz Spatenstich an der A 14
Lokales Prignitz Spatenstich an der A 14
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07:58 25.06.2015
Hans Thon (IHK Schwerin) reichte den Spaten an seine Kollegin Bärbel Röhncke (IHK Potsdam) weiter. Quelle: Claudia Bihler
Groß Warnow

Einen funkelnagelneuen Spaten nahm die Vizepräsidentin der IHK Potsdam,Bärbel Röhncke, vom Präsidenten der IHK in Schwerin auf der Baustelle der Autobahn 14 fast genau auf der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern entgegen: Für die Mecklenburger war es der Spatenstich für den letzten Bauabschnitt im Land, die Brandenburger haben dagegen noch mehrere Bauabschnitte vor sich.

„Die A 14 ist ein vorrangiges Projekt. In der Nähe der entstehenden Trasse haben sich zahlreiche Firmen angesiedelt, in der Hoffnung, in absehbarer Zeit eine optimale Verkehrsanbindung zu haben. Bereits ansässige Firmen haben in nennenswerten Größenordnungen in ihre Betriebe investiert. Die Handels- und Geschäftsbeziehungen hiesiger Unternehmen reichen in die ganze Welt“, sagt Röhncke. Marion Talkowski vom Regionalcenter Prignitz betonte die Wichtigkeit für die regionale Wirtschaft: „Wir brauchen den zügigen Weiterbau, um die Arbeitsplätze nicht zu gefährden, die die Unternehmen hier schaffen wollen oder bereits geschaffen haben.“

Eingeladen zur Veranstaltung hatte die IHK Schwerin. Deren Präsident Hans Thon sagte: „Wir brauchen unbedingt den Lückenschluss. Schwerin hat beim Bau der A14 bereits gut was vorgelegt.“ Die Autobahn sei eine wichtige Infrastruktur- und Wachstumsachse. „Sie ist vor allem auch für den Hafenhinterlandverkehr in Richtung Wismar notwendig.“

Aber auch in der Region selbst besitze die A14 Relevanz, sagte Röhncke: „Sie sichert kurze Wege abseits bestehender Wohnsiedlungen.“ Insgesamt soll die A14 auf 31 Kilometern durchs Land Brandenburg führen, gegenüber 28 Kilometern in Mecklenburg.

Auf Brandenburger Seite wird zwar auch gebaut, doch derzeit fehlen für die Querung der Elbe bei Wittenberge sowie für den Bauabschnitt von Wittenberge bis Karstädt noch die Planfeststellungsbeschlüsse. Während nördlich von Karstädt die Trasse bereits asphaltiert und die Flankenaufschüttungen der A14 profiliert werden, ist knapp hinter Karstädt Schluss: Die Baustelle endet nahe der Bundesstraße 5 in einer Wiese.

Insbesondere Konflikte mit Bürger-Initiativen und Naturschutz-Verbänden könnten im weiteren Verlauf noch für Bauverzögerungen sorgen. „Ich denke aber, dass in der Region nicht nur Tiere leben, sondern auch Menschen. Man muss also einen Lebensraums schaffen, der für alle gut ist“, sagte Röhncke.

Während bei Groß Warnow der erste Spatenstich in die Erde gebracht wurde, gab Mecklenburgs Ministerpräsident Erwin Sellering außerdem das Autobahndreieck Schwerin für den Verkehr frei. Dort war die A14 über einen Zeitraum von mehreren Jahren an die A24 angeschlossen worden. Die Kosten für den Umbau des Autobahndreiecks zum Autobahnkreuz hatten rund 36 Millionen Euro betragen.

Die insgesamt 154 Kilometer lange Autobahn soll auf dem Gebiet vom Land Brandenburg mit einer Länge von 31 Kilometern, in Mecklenburg-Vorpommern mit 28 Kilometern und Sachsen-Anhalt mit 95 Kilometern verlaufen.

Von Claudia Bihler

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