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Spatenstich für Pritzwalker Seniorenwohnanlage

Neubau in der Marktstraße Spatenstich für Pritzwalker Seniorenwohnanlage

Für die geplante Seniorenwohnanlage konnte das Pflegeunternehmen Feuerböter am Donnerstag endlich den ersten Spatenstich vornehmen. Der Baufortschritt hatte sich verzögert, weil die Archäologen länger als geplant im geschichtsträchtigen Baugrund forschten. Bauherr Norman Feuerböter finanziert das Projekt selbst.

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Ralf Buhre sowie Jessica, Norman, Bernd und Silvia Feuerböter (v.l.) beim Spatenstich für die Seniorenwohnanlage.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Mit etwa fünfwöchiger Verspätung nahm gestern Familie Feuerböter den Spatenstich für eine neue Seniorenwohnanlage in der Pritzwalker Marktstraße 30 vor. „Aber jetzt kann es richtig losgehen“, sagte Norman Feuerböter. Der 30-Jährige ist Bauherr für die geplante Wohnanlage für ältere Menschen.

Sie soll das dritte Standbein des Familienunternehmens werden: Die Feuerböters betreiben in der Grünstraße einen Häuslichen Pflegedienst und in der Schillerstraße eine Tagespflegeeinrichtung. Von dort hatten sich gestern auch einige interessierte Zuschauer an der Baustelle eingefunden.

Die Arbeit der Archäologen hatte die Arbeiten verzögert. „Sie haben Dinge aus der Zeit des großen Stadtbrandes gefunden, Sachen aus dem Mittelalter und alte Steinmauern“, erzählte der Investor. Fünf Wochen forschten sie im geschichtsträchtigen Baugrund – geplant war eine Woche. Nun dürfte sich die Fertigstellung, die für Mitte Dezember vorgesehen war, bis ins nächste Jahr verschieben, sagt der Bauherr. Wie viel Geld er in das privat finanzierte Projekt investiert, verriet er gestern nicht. Nur so viel: „Es geht in die Millionen.“

Barrierefrei erreichbar

16 Wohnungen sollen auf zwei Etagen in dem Neubau entstehen. Die Mieter, die hier einziehen, sollen sie nach ihren Vorstellungen einrichten – wie eine ganz normale Mietwohnung. Zur Rückseite hin haben die Wohnungen einen Balkon. Die Seniorenwohnanlage wird barrierefrei angelegt – die Etagen sollen über einen Fahrstuhl erreichbar sein. Auftragnehmer ist die Firma HMG aus Neuruppin, deren Geschäftsführer Ralf Buhre gestern ebenfalls einen Spaten führte.

In beiden Etagen stehen jeweils ein großer Gemeinschaftsraum und eine Küche für alle zur Verfügung. So können sich die Bewohner, wenn sie möchten, zum Plausch oder zum gemeinsamen Kochen treffen – ähnlich wie in einer Wohngemeinschaft. Im Dachgeschoss will Norman Feuerböter einen Tagespflegebereich einrichten. Die Bewohner des Gebäudes können also rund um die Uhr betreut werden, verlieren aber dennoch nicht ihre Selbstständigkeit.

Baulücke wird endlich geschlossen

Mit dem Neubau wird eine Baulücke in der Pritzwalker Innenstadt wieder mit Leben erfüllt, die seit vielen Jahren frei war: 2006 zerstörte ein Feuer das Fachwerkhaus an dieser Stelle, in dem Wohnungen und Geschäfte untergebracht waren. Dass Norman Feuerböter nun dieses Grundstück bebaut, war ursprünglich nicht so geplant. Die Familie wollte zunächst in der Meyenburger Straße 1 bis 3 ein Seniorenheim errichten.

Etliche der 16 Wohnungen in dem Neubau sind schon vergeben. Einige sind aber noch zu haben, sagt Norman Feuerböter. Näheres unter Telefon Tel.  03395/40 07 30.

Von Beate Vogel

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