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Spezialfirmen entsorgen jetzt Brandreste

Wittenberge Spezialfirmen entsorgen jetzt Brandreste

Nach dem Großbrand vom Mittwoch sind rund um die Firma Austrotherm in Wittenberge jetzt die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Während auf dem Betriebsgelände die Spuren beseitigt werden, haben sich die Umweltbehörden am Donnerstag ein umfassendes Bild der Schäden gemacht.

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Feste Masse wie erkaltete Lava.

Quelle: Julian Stähle

Wittenberge. Auf dem Gelände der Firma Austrotherm werden jetzt die Spuren des verheerenden Brandes am Mittwochvormittag beseitigt. Nach einem Blitzeinschlag im Wittenberger Industriegebiet Nord war ein frei liegendes Dämmstoffplattenlager mit einer Fläche von 15 000 Quadratmetern komplett verbrannt. Austrotherm-Geschäftsführer Lars Peter hatte bei der Pressekonferenz am Nachmittag den Schaden mit einer siebenstelligen Höhe beziffert (die MAZ berichtete). Bei den Löscharbeiten waren zwei der 150 Einsatzkräfte verletzt worden. Bis 18 Uhr war am Mittwoch eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr Wittenberge mit einem Fahrzeug vor Ort gewesen, hatte die Feuerwehr der Elbestadt am Donnerstag mitgeteilt.

Eine Umweltbelastung war zwar am Tag es Unglücks nicht gemeldet worden, aber dennoch seien die zuständigen Behörden in die Aufräumarbeiten involviert, so Bernd Lindow, Sachbereichsleiter Natur- und Gewässerschutz beim Landkreis Prignitz. Lindows Behörde selbst ist nur für die Gewässer zuständig, aber auch da gibt es allerhand zu tun. „In die offenen umliegenden Entwässerungsgräben sind Brandreste gelangt“, erinnert er. „Dieser aufgeschmolzene Kunststoff ist zum Glück wie Lava, nur nicht so schwer.“ Das Wasser sei klar. „Da ist nicht viel Wasserlösliches drin.“ Dennoch würden Proben genommen.

Derzeit seien spezielle Firmen dabei, die Brandreste zu entsorgen. Für Teile der Anlage ist laut Lindow das Landesumweltamt zuständig, das am Donnerstag einen Kollegen an den Unglücksort geschickt habe. Die Prüfung und Beurteilung der Sachlage lief am Donnerstag noch, erklärte Doris Lorenz, Referentin beim Landesamt für Umwelt in Potsdam. Mit Ergebnissen ist am Freitag zu rechnen.

Von Beate Vogel

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