Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Spielgeräte in Wilmersdorf stehen schon
Lokales Prignitz Spielgeräte in Wilmersdorf stehen schon
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 27.05.2017
Die Spielgeräte stehen zum Teil schon auf dem neuen Spielplatz in Wilmersdorf. Es ist der erste im Ort. Quelle: Foto: Beate Vogel
Anzeige
Wilmersdorf

Noch wird er von rot-weißem Flatterband vor unbefugtem Zutritt abgegrenzt: Der künftige Spielplatz im Pritzwalker Ortsteil Wilmersdorf nimmt Formen an. „Das wurde Zeit“, sagt Ortsbürgermeisterin Bärbel Zerbian mit Blick auf die vielen Kinder, die es im Ort gibt. Das Klettergerüst mit Rutsche, die Schaukel und die Kleinkindwippe sind auf der Rasenfläche zwischen dem Dorfgemeinschaftshaus, der Kirche und der Bushaltestelle erst kürzlich im Boden verankert worden. Dazu kam ein Zaun, der das Spielgelände an einer Seite von der Straße abgrenzt. Später sollen laut Bärbel Zerbian noch eine Nestschaukel und eine Sitzgruppe hinzu kommen. Später wird die Fläche noch mit Spielsand verfüllt. „Wir freuen uns riesig, dass das geklappt hat“, meint die Ortsbürgermeisterin mit einem Dank an die Stadtverwaltung Pritzwalk. Für den Platz fließen Mittel aus dem Leader-Programm und dem Stadt-Umland-Wettbewerb.

In Wilmersdorf leben laut Bärbel Zerbian rund 30 Kinder, die sich auch bisher auf der Rasenfläche getobt haben. Viele Familien sind zugezogen. An den Neubauten seien bereits zwei Fußballtore aufgestellt worden, damit die Kinder dort bolzen können. Es ist der erste Spielplatz, den der kleine Ort bekommt. Die vielen Kinder gaben wohl den Ausschlag dafür, dass Wilmersdorf mit dem 2016 aufgestellten Spielplatzkonzept in der Prioritätenliste für den Haushalt nach oben rückte, berichtet die Ortsvorsteherin, die mit dem zeitlichen Ablauf mehr als zufrieden ist.

Immer wieder Kleinigkeiten, die im Dorf anfallen

Freilich gibt es noch die ein oder andere „Baustelle“ in Wilmersdorf. „Wir haben nach wie vor die alte Baracke, die kein schöner Anblick ist“, so Bärbel Zerbian. Das heruntergekommene Gebäude, dessen Fenster mit Spanplatten vernagelt sind, müsste abgerissen werden. Leider sei es in Privatbesitz. Dass in der Baracke auch Asbest verbaut wurde, mache die Sache nicht einfacher. Kurzfristig gebe es ansonsten immer wieder Kleinigkeiten, die im Dorf anfallen, etwa, wenn eine Straße geflickt werden muss – zum Beispiel die nach Alt Krüssow.

Das gesellschaftliche Leben werde durch den örtlichen Feuerwehrverein bereichert: „Die Mitglieder veranstalten einmal monatlich den Seniorennachmittag, der von den Teilnehmern aus Wilmersdorf, Könkendorf und Neu Krüssow sehr gut angenommen werde. Zumal nach dem Wegfall der ABM-Stellen zunächst Stillstand geherrscht habe. Die Rentner seien begeistert, weiß die Ortsbürgermeisterin. „Sie werden mit viel Liebe betreut“, so Bärbel Zerbian. Auch sonst seien die Vereinsmitglieder engagiert, etwa bei vielen Arbeitseinsätzen. „Das kommt dem Dorf zugute.“ Auch sei im August ein Dorffest geplant.

Von Beate Vogel

Noch bis Juni verstärken zwischen Hennigsdorf und Neuruppin Busse den ausgedünnten Prignitz-Express. Neue Triebwagen müssen erst noch umgebaut werden. Von 14 geplanten sind laut Bahn erst sechs für den RE 6 einsatzbereit. Weitere werden zurzeit in Kassel modernisiert.

26.05.2017

Digitalradio ist in und um Pritzwalk gut zu empfangen – dem Sender Pritzwalk in Buchholz sei Dank. Doch der Rundfunk Berlin-Brandenburg will weiter investieren. Als einer von landesweit zunächst drei Stationen soll Buchholz für die Verbreitung weiterer digitaler Radioangebote vorbereitet werden.Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

26.05.2017

Cordelia Zimmermann aus Wittstock ist schwerbehindert und braucht auf ihrem Weg zur Arbeit ein Dreirad. Doch die Mitnahme wurde ihr kürzlich im Prignitz-Express fast verweigert. Das Problem sind die neuen, angeblich für Fahrräder besser geeigneten Waggons. Ihr Dreirad verstelle den Fluchtweg, hieß es.

26.05.2017
Anzeige