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Spielgeräte in Wilmersdorf stehen schon

Wilmersdorf Spielgeräte in Wilmersdorf stehen schon

Weil Wilmersdorf viele Kinder hat, ist seit langem ein Spielplatz geplant. Es ist der erste seiner Art in dem Pritzwalker Ortsteil. Jetzt wurden mit Fördermitteln aus dem Leader-Programm und dem Stadt-Umland-Wettbewerb Klettergerüst und Schaukel angeschafft. Ortsbürgermeisterin Bärbel Zerbian ist froh darüber.

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Die Spielgeräte stehen zum Teil schon auf dem neuen Spielplatz in Wilmersdorf. Es ist der erste im Ort.

Quelle: Foto: Beate Vogel

Wilmersdorf. Noch wird er von rot-weißem Flatterband vor unbefugtem Zutritt abgegrenzt: Der künftige Spielplatz im Pritzwalker Ortsteil Wilmersdorf nimmt Formen an. „Das wurde Zeit“, sagt Ortsbürgermeisterin Bärbel Zerbian mit Blick auf die vielen Kinder, die es im Ort gibt. Das Klettergerüst mit Rutsche, die Schaukel und die Kleinkindwippe sind auf der Rasenfläche zwischen dem Dorfgemeinschaftshaus, der Kirche und der Bushaltestelle erst kürzlich im Boden verankert worden. Dazu kam ein Zaun, der das Spielgelände an einer Seite von der Straße abgrenzt. Später sollen laut Bärbel Zerbian noch eine Nestschaukel und eine Sitzgruppe hinzu kommen. Später wird die Fläche noch mit Spielsand verfüllt. „Wir freuen uns riesig, dass das geklappt hat“, meint die Ortsbürgermeisterin mit einem Dank an die Stadtverwaltung Pritzwalk. Für den Platz fließen Mittel aus dem Leader-Programm und dem Stadt-Umland-Wettbewerb.

In Wilmersdorf leben laut Bärbel Zerbian rund 30 Kinder, die sich auch bisher auf der Rasenfläche getobt haben. Viele Familien sind zugezogen. An den Neubauten seien bereits zwei Fußballtore aufgestellt worden, damit die Kinder dort bolzen können. Es ist der erste Spielplatz, den der kleine Ort bekommt. Die vielen Kinder gaben wohl den Ausschlag dafür, dass Wilmersdorf mit dem 2016 aufgestellten Spielplatzkonzept in der Prioritätenliste für den Haushalt nach oben rückte, berichtet die Ortsvorsteherin, die mit dem zeitlichen Ablauf mehr als zufrieden ist.

Immer wieder Kleinigkeiten, die im Dorf anfallen

Freilich gibt es noch die ein oder andere „Baustelle“ in Wilmersdorf. „Wir haben nach wie vor die alte Baracke, die kein schöner Anblick ist“, so Bärbel Zerbian. Das heruntergekommene Gebäude, dessen Fenster mit Spanplatten vernagelt sind, müsste abgerissen werden. Leider sei es in Privatbesitz. Dass in der Baracke auch Asbest verbaut wurde, mache die Sache nicht einfacher. Kurzfristig gebe es ansonsten immer wieder Kleinigkeiten, die im Dorf anfallen, etwa, wenn eine Straße geflickt werden muss – zum Beispiel die nach Alt Krüssow.

Das gesellschaftliche Leben werde durch den örtlichen Feuerwehrverein bereichert: „Die Mitglieder veranstalten einmal monatlich den Seniorennachmittag, der von den Teilnehmern aus Wilmersdorf, Könkendorf und Neu Krüssow sehr gut angenommen werde. Zumal nach dem Wegfall der ABM-Stellen zunächst Stillstand geherrscht habe. Die Rentner seien begeistert, weiß die Ortsbürgermeisterin. „Sie werden mit viel Liebe betreut“, so Bärbel Zerbian. Auch sonst seien die Vereinsmitglieder engagiert, etwa bei vielen Arbeitseinsätzen. „Das kommt dem Dorf zugute.“ Auch sei im August ein Dorffest geplant.

Von Beate Vogel

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