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Spielstraßenbereich soll aufgehoben werden

Meyenburg Spielstraßenbereich soll aufgehoben werden

Der Hagenplatz in Meyenburg soll keine verkehrsberuhigte Zone mehr sein. Denn nur dann können die Nebenstraßen als Zone-30-Straßen deklariert werden – so die Auskunft der unteren Straßenverkehrsbehörde beim Landkreis. Die Mitglieder der Ordnungsausschusses votierten im Sinne der Anwohner.

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Der Platz unter der Markthalle ist eine beliebte Parkfläche. Dabei ist in der verkehrsberuhigten Zone Parken verboten – noch.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Die Beschilderung „Verkehrsberuhigte Zone“ auf dem Meyenburger Hagenplatz soll nach dem Willen der Mitglieder des städtischen Ordnungs- und Sozialausschusses weg. Am Montagabend hatten sich die Ausschussmitglieder vor Ort getroffen, um über die Verkehrssituation unter der Markthalle zu beraten.

Obwohl der Hagenplatz als Spielstraße deklariert ist, stellen immer wieder Leute unter dem Schleppdach ihr Auto ab. „Vor allem im Winter und im Sommer, wenn es heiß ist, ist es hier richtig voll“, sagte Ausschussmitglied Jürgen Kelm. Stichprobenartige Kontrollen des Ordnungsamtes nützen da nicht viel, räumte Meyenburgs Ordnungsamtsleiterin Anne-Katrin Weber ein. Kommt das Spielstraßenschild weg, wäre auf dem Hagenplatz das Parken offiziell erlaubt.

Entscheidung im Sinne der Anlieger

Die verkehrsrechtliche Einordnung des Hagenplatzes hat offenbar direkt mit der in den Nebenstraßen der Hagenstraße zu tun. Im vergangenen Jahr hatten die Meyenburger bei der unteren Straßenverkehrsbehörde den Antrag gestellt, dass für die Grünstraße eine 30er Zone eingerichtet werden soll, erinnerte die Ordnungsamtsleiterin. „Das wurde von der Behörde abgelehnt.“ Wenn aber das Spielstraßenschild auf dem Hagenplatz weg wäre, wäre für alle drei links von der Hagenstraße abgehenden Anliegerstraße die Zone 30 möglich, erklärte sie die Sachlage aus Sicht der Verkehrsbehörde. Kopfschütteln war die Folge.

Im Sinne der Anlieger wollen die Ausschussmitglieder die Zone-30-Straßen – auch wenn dann auf dem Hagenplatz geparkt werden darf. Denn geparkt werde auch jetzt unter dem Dach. Der sachkundige Einwohner Manfred Kreibich schlug vor, die Fläche unter der Markthalle mit versenkbaren Pollern abzugrenzen und so wildes Parken zu verhindern. Bedenken, dass die Kinder vom benachbarten Spielplatz gefährdet wären, wurden ausgeräumt. Die Stadtverordnete Anke Nickold erwähnte, dass die Kinder auf der Fläche gern Inliner fahren: „Aber sie wären ja dann durch die Poller geschützt.“ Zudem könne man Hinweisschilder aufstellen, dass Parken hier nicht erwünscht sei, ergänzte Kreibich.

Von Beate Vogel

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