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Stadt kann weitere Kleider fürs Museum kaufen

Meyenburg Stadt kann weitere Kleider fürs Museum kaufen

Nachdem zwei großzügige Spenden in Höhe von insgesamt 100 000 Euro eingegangen sind, kann die Stadt Meyenburg mit einem geringen Eigenanteil nun weitere Kleider aus der Sammlung Josefine Edle von Krepls kaufen. Die Stücke sollen die Ausstellung im Modemuseum bereichern.

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Auch Schuhe, die vor Jahrzehnten getragen wurden, zeigt das Modemuseum.

Quelle: Julian Stähle

Meyenburg. Über den Ankauf weiterer Kleidungsstücke aus der privaten Sammlung Josefine Edle von Krepls für das Modemuseum wurden sich die Stadt Meyenburg und die Sammlerin jetzt im Oktober einig. Darüber informierte im jüngsten Hauptausschuss der Stadt Amtsdirektor Matthias Habermann. Demnach werden nun noch einmal für 108 000 Euro Kleider und andere Stücke erworben.

Gut 1,4 Millionen Euro sollte der Erwerb eines Teils der Sammlung Josefine Edle von Krepls kosten, mit dem künftig die Ausstellungen im Modemuseum gestaltet werden sollen (die MAZ berichtete mehrfach). Es sind wertvolle originale Kleider aus der Zeit um 1900 bis in die 1970er Jahre – Alltagsmode, Festkleider, Accessoires, Schuhe, Schmuck und vieles mehr. Denn die Museumsgründerin hatte die Ausstellung im Meyenburger Schloss mit ihrer privaten Sammlung gestaltet. Als sie in den Ruhestand ging und der neu gegründete Verein Modemuseum Schloss Meyenburg die Trägerschaft für das Museum übernahm, musste eine Lösung her.

Eine Spende kam anonym

Die Stadt Meyenburg hatte für den Ankauf eines Teils der Sammlung von der Kulturstiftung der Länder und vom Land Brandenburg jeweils 500 000 Euro bekommen. So konnten zahlreiche Stücke der Kollektion den Besitzer wechseln. Der restliche Betrag in Höhe von 412 000 Euro sollte über Spenden aufgebracht werden. Die Stadt Meyenburg und die Kulturstiftung hatten ein Jahr Zeit bekommen, um das Geld bei potenziellen Spendern einzuwerben.

„Nun sind zwei Mal 50 000 Euro eingegangen“, freut sich Matthias Habermann. 50 000 Euro steuerte die Ostdeutsche Sparkassenstiftung über die Sparkasse Prignitz bei. „Und dann gab es noch einmal eine anonyme Spende über 50 000 Euro, die über die Kulturstiftung kam.“ Die Meyenburger sollen nicht erfahren, wer der Spender ist, so der Amtsdirektor. Eine Gutachterin der Kulturstiftung habe Stücke aus der Sammlung zusammengestellt, die insgesamt nun 108 000 Euro kosten. „Die fehlenden 8000 Euro werden aus dem Haushalt der Stadt Meyenburg bereitgestellt“, erklärte Amtsdirektor Habermann.

Die restlichen Kleider, die die Stadt hätte kaufen können, gehen nun wieder zurück in die private Sammlung. Mehr Geld für weitere Ankäufe ist nicht zusammengekommen. Der Eigentumsvorbehalt für den gesamten Posten war auf ein Jahr befristet. Matthias Habermann betonte aber, dass die Meyenburger sehr dankbar sind für die Spenden, die den weiteren Ankauf von Kleidern für das Museum möglich gemacht haben.

Von Beate Vogel

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