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Stadtbuslinie zunächst bis Jahresende

Pritzwalk Stadtbuslinie zunächst bis Jahresende

Im Kreistag hatte Prignitzbus-Geschäftsführer Uwe Rößler eine Einigung mit der Stadt Pritzwalk in Sachen Stadtbuslinie verkündet – zumindest bis zum Jahresende. Zuversicht zeigte auf MAZ-Nachfrage zwar auch Pritzwalks Vizebürgermeister Ronald Thiel. Aber er legt Wert darauf, dass in Pritzwalk im Herbst über die Zukunft der Linie diskutiert und entschieden wird.

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Über die Zukunft der Stadtlinie wird wohl im Herbst entschieden.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Nach Einigung klang, was Prignitzbus-Geschäftsführer Uwe Rößler am vergangenen Donnerstag im Prignitzer Kreistag kundtat: Er berichtete vor dem Gremium kurz über das Ergebnis eines Gespräch mit Vertretern der Stadt Pritzwalk vom selben Tag über die Fortführung der Pritzwalker Stadtlinie, zumindest bis zunächst zum Jahresende und sagte deutlich hörbar für alle, dass man sich geeinigt habe (die MAZ berichtete).

Zuversichtlich, aber auch etwas reservierter als Uwe Rößler gab sich in dieser Hinsicht Pritzwalks Vizebürgermeister Ronald Thiel. „Wir sind im Gespräch mit dem Landkreis, der den öffentlichen Personennahverkehr bestellt“, sagte er auf Nachfrage der MAZ, „und wir sind so auseinandergegangen, dass wir eine Lösung finden wollen.“ Man suche nach einem Kompromiss, um unter Beteiligung der Stadt die Linie zunächst bis zum 31. Dezember erhalten zu können. In den Herbstfolgesitzungen der städtischen Gremien müsse über die weitere Finanzierung diskutiert werden und auch darüber, ob und wie die Linie überhaupt weitergeführt werden solle. Ganz klar machte Ronald Thiel aber, dass das Ziel der Erhalt der Stadtlinie sei.

Von der noch existierenden Verkehrsgesellschaft Prignitz, die am 1. August von der Gesellschaft Prignitzbus abgelöst wird, war Mitte Juni das Ansinnen an die Stadt getragen worden, sich an der Finanzierung der Linie zu beteiligen. Das hatte damals Bürgermeister Wolfgang Brockmann abgelehnt. Zudem hatte der neue Anbieter Prignitzbus bereits angekündigt, die Zahl der Fahrten auf der Linie zu halbieren und die Busse nur noch in einer Richtung fahren lassen zu wollen. Auf der anderen Seite ist die Linie, die im Dezember 2014 eröffnet wurde, aber auch in Pritzwalk selbst nie ganz unumstritten gewesen – vor allem wegen des Verhältnisses von Kosten und Auslastung gab es immer wieder Kritik, etwa aus den Reihen der CDU-Fraktion im Stadtparlament.

Schon bei ihrer Inbetriebnahme war zudem klar, dass die Stadtbuslinie zum 31. Juli dieses Jahres wieder auf dem Prüfstand steht. Sie war damals als Pilotprojekt gestartet worden, um vor allem den Anschluss an den Bahnverkehr zu verbessern.

Von Bernd Atzenroth

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