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Prignitz Stadtführung per Smartphone
Lokales Prignitz Stadtführung per Smartphone
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21:00 04.09.2013
Fred Pogalski (l.) und Ingo Sonnenberg führen vor, wie es geht. Quelle: Atzenroth
Pritzwalk

Die Pritzwalker hatten sich bei einem Gewinnspiel eines Anbieters solcher Systeme beteiligt, und das eben mit Erfolg. Das Ergebnis kann man jetzt an zwölf Gebäuden in der Stadt sehen, denn dort werden gerade Tafeln mit QR-Codes aufgehängt oder angebracht. Diese kann nun jeder nutzen, der ein Smartphone und auf diesem einen QR-Scanner hat.

Fred Pogalski, bei der Stadt für Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, und Ingo Sonnenberg, Vorsitzender des Tourismusvereins Pritzwalk und Umgebung, stellten das neue System gestern vor. Pogalski führte mit seinem Smartphone vor, dass es einwandfrei funktioniert. Bei Abruf kommen jede Menge Informationen über das betreffende Bauwerk selbst. Darüber hinaus findet der User auch eine Karte mit allen zwölf Sehenswürdigkeiten und kann so auch über die anderen direkt etwas erfahren. Zugeschnitten ist die Aktion auf Besucher der Stadt, und deshalb ist der Bahnhof Ausgangspunkt für diese QR-basierte Stadtführung. „Touristen können sich damit auch an Schließtagen der Touristinfo gut in der Umgebung orientieren und sich die spannenden und sehenswerten Ziele der Region aussuchen“, erklärte Pogalski.

Wenn man den Code links abscannt, dann sollte auf dem Smartphone das Textfenster auf dem rechten Bild erscheinen.

Pogalski und Sonnenberg sehen diese neuartige Stadtführung durchaus als Modell auch für die anderen Prignitz-Städte. Selbst wenn man sie nicht gewinnt, so sind die Kosten nach Angaben Pogalskis doch vergleichsweise überschaubar: Ein Schild kostet 60Euro. Folgekosten gibt es übrigens auch nicht – es sei denn, irgendwann einmal müsste ein Schild erneuert werden.

Der Tourismusverband Prignitz baut ein System mit dem gleichen Anbieter auf – und auch er hat dafür keine Kosten zu tragen. Wie Katharina Zimmermann auf MAZ-Nachfrage erklärte, werden dabei in Kooperation mit dem Museumsverband 25Museen von Lenzen bis Wusterhausen und Wittstock einbezogen, über die man auf diese Weise zusätzliche Informationen abrufen kann. Wie auch für die Stadt Pritzwalk, so sind auch hier diese Informationen aktuell und neu erfasst worden. Stadt wie Tourismusverband können sie auch selbst aktualisieren, etwa bei geänderten Öffnungszeiten. Allerdings: Die ständige Aktualisierung ist auch eine Verpflichtung, derer sich alle Beteiligten aber bewusst sind. Dass über denselben Anbieter auch schon andere Informationen über die Region zu finden, freut die Pritzwalker. Schließlich vernetzen sich alle QR-Projekte gegenseitig, und per Klick auf die Karte sieht man, welche QR-Führer in der Region bereits vorhanden sind.

Von Bernd Atzenroth

Auf www.world-qr.de sind unter der Rubrik „News“ der QR-Stadtführer Pritzwalk sowie der Regionsführer Prignitz anschaulich dargestellt.

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