Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Stadtverordnete für PK-Kennzeichen
Lokales Prignitz Stadtverordnete für PK-Kennzeichen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:37 20.05.2018
Ronald Thiel (l.) und Klaus-Peter Garlin bei der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch. Quelle: Bernd Atzenroth
Anzeige
Pritzwalk

Geht es nach den Pritzwalker Stadtverordneten, dann könnten die Dömnitzstädter schon bald ihr altes PK-Autokennzeichen wieder beantragen. Die Pritzwalker Stadtverordneten gaben auf ihrer Sitzung am Mittwoch im Kulturhaus einstimmig ihre Zustimmung zu einem entsprechenden Antrag der Fraktionen von CDU und FDP im Stadtparlament. Ebenfalls einstimmig sprachen sich die Stadtverordneten im Anschluss daran für die Einrichtung einer Nebenstellle der Kfz-Zulassungsstelle in Pritzwalk aus.

Jetzt muss der Kreis zustimmen

Beide Projekte stehen auch ganz weit oben auf der Agenda des neuen Pritzwalker Bürgermeisters Ronald Thiel. CDU-Fraktionschef Michael Ballenthien erklärte, dass man die beiden ursprünglich zusammengefassten Anträge getrennt habe, weil sich die Angelegnheit mit der Zulassungsstelle etwas komplizierter darstelle.

Und in der Tat wurde darüber ein wenig anders diskutiert. Dass die Pritzwalker tatsächlich die Möglichkeit haben sollten, ihr altes PK-Kennzeichen wieder zu beantragen, war gänzlich unumstritten. Ballenthien erklärte, dass dies die Wiedererkennbarkeit Pritzwalks erhöhe. Zudem sei ein solches Kennzeichen kein Muss, „man kann es tun oder auch nicht“. Allerdings muss die Stadt sich mit dem Landkreis Prignitz jetzt darüber noch einigen.

Prüfauftrag für die Zulassungsstelle

In Sachen Zulassungsstelle gab es auch niemanden, der dies nicht für eine sinnvolle Sache hielte. Allerdings unter einem Vorbehalt, den Marlies Ferner so umriss: „Sobald Kostenschätzungen vorliegen, würden wir uns entscheiden.“ Ähnlich sah es Hartmut Winkelmann (Linke): „Man muss mit dem Landkreis sprechen und Kosten und Nebenwirkungen betrachten.“ Es sei noch ein dickes Brett zu bohren, „aber wir können uns ja auf den Weg machen“.

Sein Fraktionskollege Rene Haber fand den Antrag angesichts dessen schon zu verbindlich formuliert. Bürgermeister Ronald Thiel betonte aber, dass der Antrag von CDU und FDP eine Anreguing sei, mit der ein Prüfauftrag einhergehe. Thiel: „Wir haben uns schon Gedanken gemacht über das Für und Wider.“ Wenn damit negative Effekte verbunden seien, „werden wir davon nicht Gebrauch machen“.

Christa Pfeifer (Freie Wähler) teilte Habers Bedenken und wollte die Formulierung abschwächen. Nicole Czaja (Linke) schlug dann vor, im Sitzungsprotokoll festzuhalten, dass es sich um einen Prüfauftrag handele. Das geschah dann auch. Der Antrag ging schließlich ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung durch.

Von Bernd Atzenroth

Prignitz Ausgehtipps für die Prignitz - Fledermaustour und Wikingermarkt

Haben Sie am Wochenende schon was vor? Wenn nicht, findet sich hier sicher das Passende. Das Programm in der Region von Wittenberge bis Wittstock folgt auf einen Blick. Die Kulturbeiträge finden sich in der Reihenfolge der Orte alphabetisch geordnet von Freitag, 18. Mai, bis Montag, 21. Mai.

17.05.2018

Auch wenn der Bestand der Oberschule Glöwen für ein weiteres Jahr gesichert ist, geht das Engagement für die Einrichtung weiter. Das wurde bei einer Veranstaltung am Mittwoch klar.

19.05.2018

Den Ortsschwerpunkt von Söllenthin bestimmten die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen ein geplantes Windeignungsgebiet. Damit wollten sie einen Planungsfehler nachweisen.

19.05.2018
Anzeige