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Prignitz Stahl verbogen: Untergrund für Brücke zu fest
Lokales Prignitz Stahl verbogen: Untergrund für Brücke zu fest
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00:42 21.08.2014
Auf der Baustelle ruhen derzeit die Maschinen. Quelle: Michael Beeskow
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Perleberg

"Wir haben ein Problem mit dem Untergrund", berichtet Bauleiter Bernd Negraschus von der Firma Dau Brücken- und Verkehrswegebau aus Ludwigslust. Der Untergrund ist derart verfestigt, dass sich selbst der zwei Zentimeter starke Stahl verbiegt.

Die Arbeiten am Zugang von Bäckerstraße in den Hagen begannen im Juli. Hinter der kurzen Häuserzeile wird der Krautziehplatz erneuert. Der Wasser- und Bodenverband entnimmt dort nach Mäharbeiten in der Stepenitz, die er im Auftrag des Landesumweltamtes ausführt, das sich dort sammelnde Kraut aus dem Fluss. Anwohner hatten in der Vergangenheit den Zustand des Platzes kritisiert.

Bauamtsleiter Hagen Boddin erklärt zu den Arbeiten: "Die Uferbefestigung ist an dieser Stelle stark abgängig. Wir schaffen hier eine standsichere Fläche." An den Baukosten von rund 400.000 Euro beteiligt sich das Landesumweltamt mit einem Drittel. Auch während der Bauzeit will das Landesumweltamt entkrauten, gerade im Abschnitt zwischen der Baustelle und der Pferdeschwemme weist die Stepenitz derzeit starken Pflanzenwuchs auf.

Der Zugang von der Bäckerstraße in den Hagen bleibt auch für die nächsten Wochen gesperrt. Am Wochenende hatten sich Radfahrer den Weg über die Baustelle freigekämpft. Am Montag wurde die Absperrung jedoch wieder hergestellt.

In den nächsten Tagen wird mit Lockerungsbohrungen begonnen, kündigte Bauleiter Bernd Negraschus an. Der Bohrer geht bis zu elf Meter tief. "Man hätte auch durch durch ein begleitendes Vibrieren die Bohlen in den Untergrund treiben können, erklärte der Bauleiter. Aus Rücksicht auf die nahen Häuser habe man darauf jedoch verzichtet.

Die Spundwand entsteht auf einer Läge von rund 30 Metern. Die zwischen elf und zwölf Meter langen Bohlen wurden so tief in den Boden gepresst, bis nur noch 40 Zentimeter über der Wasseroberfläche zu sehen sind. Der Spalt zwischen Spundwand und Ufer wird anschließend mit Dichtstoff verfüllt.

Schließlich werden die Stahlprofile mit einer ausgemauerten Betonwand abgedeckt. Durch die Feldsteine passt sich der erneuerte Uferabschnitt dem Altstadt-Charakter an.

Die gesamte Fläche zwischen Ufer und Häusern wird gepflastert, auch sollen zwei Parkplätze für Anwohner entstehen.

Der Hagenzugang dürfte auch in den nächsten drei, vier Wochen dicht sein, solange bis die Spundwand fertig ist. Auch danach ist mit kurzzeitigen Sperrungen zu rechnen. Bis zum Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Von Michael Beeskow

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