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Stall nur noch für 1950 Schweine geplant

Familie Cord-Kruse änderte Planung zur Betriebserweiterung in Lübzow Stall nur noch für 1950 Schweine geplant

Nicht mehr 4608 neue Aufzuchtplätze für Schweine, sondern nur noch weit weniger als die Hälfte will Familie Cord-Kruse im Perleberger Ortsteil Lübzow schaffen. Der geänderte Bauantrag, der beim Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz eingereicht wurde, sieht den Neubau eines Stalles mit 1950 Aufzuchtplätzen vor.

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Wie der 2008 in Lübzow gebaute Stall wird auch der neue eine moderne Abluftanlage bekommen - die filtert Gerüche, Ammoniak, Stäube und anderes heraus.

Quelle: Ulrich Fischer

Lübzow. Nicht mehr 4608 neue Aufzuchtplätze für Schweine, sondern nur noch weit weniger als die Hälfte will Familie Cord-Kruse im Perleberger Ortsteil Lübzow schaffen. Der geänderte Bauantrag, der beim Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz eingereicht wurde, sieht den Neubau eines Stalles mit 1950 Aufzuchtplätzen vor.

Ursprünglich war der Bau von drei neuen Ställen beabsichtigt gewesen. Das Genehmigungsverfahren zieht sich bereits – gerechnet ab dem Zeitpunkt der Standortprüfung – mehr als drei Jahre hin. „Die Erfahrungen anderer Antragsteller zeigen, dass durch Bürgerinitiativen immer häufiger erteilte Genehmigungen gerichtlich angefochten werden, was einen weiteren Zeitverzug mit sich bringt“, sagte der Landwirt Bernd Cord-Kruse. Daher sei zwischenzeitlich nach Alternativen gesucht worden, um die für den Betrieb notwendige Anzahl von Aufzuchtplätzen am Ende auch zu schaffen. Unter anderem wird nun ein in der Nähe von Hohenvier (Gemeinde Groß Pankow) gelegener alter Stall saniert und komplett für die Aufzucht modernisiert. „Die Alternativen, die jetzt realisiert werden konnten, können einen Teil der benötigten Plätze sichern“, so Bernd Cord-Kruse.

Aus diesem Grund wurde die Erweiterungsplanung für Lübzow umfassend überarbeitet. Die nur noch 1950 vorgesehenen Aufzuchtplätze sollen in einem einzigen Stallgebäude untergebracht werden. „Dabei werden gehobene Maßstäbe beim Tierschutz berücksichtigt – unter anderem ein höheres Platzangebot pro Schwein, mehr Licht und Komfortliegeflächen“, erläutert der Landwirt.

Vom Landesumweltamt nachgeforderte Antragsunterlagen zur Betriebserweiterung in Lübzow hatte der Familienbetrieb fristgemäß bis zum 1. Februar dieses Jahres eingereicht. Darüber wurde, wie jetzt zu erfahren war, von der Behörde auch der Rechtsanwalt der Bürgerinitiative „Keine weitere Tierfabrik in der Lübzower Schweiz“, die sich im Sommer 2014 gegründet hatte, informiert.

Von Ulrich Fischer

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