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Start in die Ernte

Pritzwalk Start in die Ernte

Landwirte haben in der Prignitz mit der Ernte der Wintergerste begonnen. Die Bauern sind zuversichtliche, gut Erträge zu erzielen. Das Unwetter der vergangenen Tage habe weit weniger Schäden verursacht als befürchtet. Nur vereinzelt gibt es sogenanntes Lagergetreide.

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Die Ernte der Wintergerste hat auch zwischen Eggersdorf und Mesendorf südlich von Pritzwalk bereits begonnen.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Die ersten Mähdrescher ziehen wieder ihre Bahnen auf Prignitzer Feldern – die Ernte hat begonnen. Starkregen, heftige Stürme und andere Witterungsunbill scheinen der Vegetation auf den Feldern wenig ausgemacht zu haben. Im Gegenteil. „Zur Qualität kann ich noch nicht viel sagen, aber von der Menge her scheint es eine durchaus vielversprechende Ernte zu werden“, sagt Christof Voß, Gesellschafter des Agrardienstleisters Osters und Voß aus Groß Gottschow (Gemeinde Plattenburg). Seit einigen Tagen fällt die Wintergerste auf den Äckern – zu beobachten auch in und um Pritz­walk, etwa zwischen Mesendorf und Eggersdorf. Von einer „guten durchschnittlichen Ernte“, spricht ein Landwirt aus dem Raum Pritzwalk mit Blick auf den jetzigen Zustand der Felder.

Ein paar Lagernester sind normal

Der Feuchtegrad des Getreides liegt derzeit bei bis zu 15 Prozent. Das ist etwas oberhalb dessen anzusehen, was die Landwirte gemeinhin als gute Ernte ansehen. Ideal sind Feuchten von 13 bis unter 15 Prozent. Trotz des Starkregens in der vergangenen Woche gibt es nur wenig Lagergetreide. Als solches bezeichnen Landwirte Getreide, wenn sich die Halme wegen des Gewichts der Ähren zu Boden legen. Felder bei denen das Lagern auftritt, lassen sich nur mit größerer Mühe abernten bei gleichzeitig schlechterer Qualität des Getreides. „Ein paar Lagernester sind aber völlig normal und sprechen im Gegenteil sogar für eine gute Ernte“, relativiert Christof Voß. Den Starkregen von vergangener Woche bezeichnet er zumindest für das Gebiet um den Firmensitz in Groß Gottschow als „langanhaltenden starken Landregen. 100 Millimeter Niederschlag in 30 Stunden sind nicht ohne, aber auch nicht so schlimm“, sagt er. Im Übrigen laute eine alte Bauernweisheit „Wo keine Nester, da keine Eier“.

Die Firma Osters und Voß beschäftigt 200 Mitarbeiter als Lohnunternehmen. Zwischen Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden 1000 Kunden betreut, in der Prignitz sind es zwischen 250 und 300 landwirtschaftliche Unternehmen, die auf die Dienste der Groß Gottschower zurückgreifen.

Von Andreas König

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