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Start in die Kniepersaison

Pritzwalk Start in die Kniepersaison

Die Kniepersaison gehört zu den kulinarischen Höhepunkten in der Region. Knieperkohl ist in den vergangenen Jahren zu einem wahren Prignitzer Regionalgericht geworden, dass auch über die Kreisgrenzen hinaus viele Fans gefunden hat. Offizieller Start in die Saison ist am Sonnabend am und im Pritzwalker Kulturhaus.

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Die Ernte der verschiedenen Kohlsorten für den Knieperkohl ist abgeschlossen. Auch die Zubereitung des Regionalgerichts.

Quelle: Veranstalter

Pritzwalk. Herbstzeit ist Knieperzeit. Das grüne Sauerkohlgemüse ist quasi das Regionalgericht der Prignitz. Einst ein Arme-Leute-Essen ist der Knieperkohl, auch bekannt als „Knieper“ oder „Sur’n Hansen“, nun eine beliebte Delikatesse, die landesweit in Restaurants und auf Märkten serviert wird. Das Sauergemüse wird aus verschiedenen Kohlsorten hergestellt und meist zu Eisbein, Kassler, Lungenwurst oder Knacker gereicht.

Am Sonnabend, 12. November, wird in Pritzwalk offiziell die Kniepersaison 2016/2017 eröffnet. Von 10 bis 15 Uhr gibt es im Saal und auf der Freifläche des Pritzwalker Kulturhauses, Kietz 63, einen regionalen Bauern- und Handwerkermarkt mit vielen Köstlichkeiten. Neben Heidelbeererzeugnissen von der Pritzwalker Heidelbeerplantage, geräuchertem Fisch, Honigerzeugnissen und Erbseneintopf wird selbstverständlich auch der berühmte Knieperkohl gereicht. Zahlreiche leckere Knieperspezialitäten in den verschiedensten Darreichungsformen und Kreationen, zum Beispiel Kniepernudeln oder mit Knieperkohl gefülltes Cordon Bleu, laden zum Kosten und Mitnehmen ein. Knieperkohlproduzentin Jeannine Groth lädt alle Interessierten ein, sich am Kulturhaus über den Knieperkohl vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung zu informieren.

Knieper – Weißkohl, Grünkohl, Braunkohl

Die Besucher sollen so die Grundprodukte dieser Prignitzer Spezialität kennenlernen – vom ursprünglichen Kohl, wie er auf dem Feld wächst, über die Verarbeitungsstrecke bis hin zum fertigen Knieperkohlgericht nachvollziehen können und dieses anschließend verkosten. Knieper besteht meist aus Weißkohl, Grünkohl und Braunkohl. Bei der Zubereitung wird der Kohl kleingeschnitten und in Wasser aufgekocht, anschließend ausgedrückt, eingesalzen und schichtweise mit Wein-, manchmal auch Kirschblättern in Steintöpfe gepresst und beschwert, so dass die Blätter unter der sich bildenden Flüssigkeit bleiben und für vier bis zehn Wochen milchsauer vergären.

Die Prignitzer Spezialität kann bis März 2017 in zahlreichen Restaurants in der Prignitz verköstigt werden. Die Saison findet am ersten Samstag im März 2017 auf dem Suren-Hansen-Markt in Perleberg ihren Abschluss.

Knieperkohl mutet wie Grünkohl an, ist aber viel deftiger

Knieperkohl mutet wie Grünkohl an, ist aber viel deftiger.

Quelle: dpa

Von MAZ-online

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